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Wed Apr 22 12:41:38 CEST 2026
KASSEL (dpa-AFX) - Der Düngerhersteller K+S blickt nach einem überraschend guten ersten Quartal optimistischer auf das laufende Jahr und erhöht seinen Ausblick für das operative Ergebnis. Nach einem sehr guten Start des Streusalzgeschäfts zu Jahresbeginn sei dieses auch in der zweiten Hälfte des Quartals besser als erwartet verlaufen, teilte das MDax-Unternehmen am Mittwoch in Kassel mit. Im Segment Landwirtschaft lagen die Absatzmengen und der Durchschnittspreis demnach vor allem im März über den Erwartungen.
An der Börse kamen die Nachrichten gut an. Für die Aktie ging es zuletzt um gut fünf Prozent nach oben. Seit Jahresbeginn hat sie gut ein Viertel an Wert gewonnen.
Analyst Marcus Dunford-Castro von Jefferies verwies darauf, dass das operative Ergebnis (Ebitda) im ersten Quartal um ein Viertel über der Konsensschätzung liege. Der bereinigte freie Mittelzufluss übertreffe die Markterwartung sogar um gut die Hälfte. Die höhere Gewinnerwartung für das Gesamtjahr basiere auf höheren Preisen im Agrarsegment und auf einer guten Kostendisziplin.
Für 2026 peilen Konzernchef Christian Meyer und sein Managementteam nun ein operatives Ergebnis von 630 bis 730 Millionen Euro an. Bisher hatte die K+S-Führung vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ein Ergebnis (Ebitda) von 600 bis 700 Millionen auf dem Zettel - nach 613 Millionen ein Jahr zuvor.
Das Management begründete seine höhere Prognose neben dem starken Jahresauftakt und der guten Preisentwicklung im Landwirtschaftsbereich auch mit einem günstigeren Wechselkurs beim US-Dollar. Zugleich seien die seit März infolge des Nahost-Konflikts gestiegenen Preise für Material, Energie und Frachten berücksichtigt. Das Gewinnziel liegt in der Mitte der Spanne über den durchschnittlichen Markterwartungen. Der auch für die Dividende wichtige bereinigte Finanzmittelfluss soll weiter mindestens ausgeglichen sein.
Um das obere Ende der operativen Spanne zu erreichen, brauche es eine Fortsetzung des Preisanstiegs im Übersee-Geschäft, hieß es in der Mitteilung weiter. Das untere Ende könne eintreten, wenn der Nahost-Konflikt länger andauere. Insgesamt seien die Auswirkungen hier nur begrenzt absehbar.
Im ersten Quartal lag das operative Ergebnis (Ebitda) nach vorläufigen Berechnungen bei rund 280 Millionen Euro und damit deutlich über den Markterwartungen. Im Vorjahr wurden hier 201 Millionen erzielt. Der freie Barmittelfluss stieg von 32 auf rund 87 Millionen Euro. Auch hiermit übertraf der Konzern mit Abstand die Markterwartungen.
K+S will die vollständigen Quartalszahlen am 11. Mai veröffentlichen./err/tav/jha/
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