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Thu Apr 02 11:46:49 CEST 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine Kapitalerhöhung hat die Mutares-Aktie am Donnerstag vor Ostern schwer belastet. Händler und andere Börsianer zeigten sich überrascht über den Schritt des Beteiligungsunternehmens, sich für Zukäufe in den USA und die Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten in Europa frisches Geld zu besorgen.
Kurz nach dem Handelsstart sackte das Papier des im Nebenwerteindex SDax notierten Unternehmens mit 24,55 Euro auf den tiefsten Stand seit November 2025. Gegen Mittag erholte es sich etwas und gab um 9,6 Prozent auf 25,50 Euro nach.
Im Zuge der allgemeinen Marktschwäche, die der Iran-Krieg ausgelöst hatte, war auch die Ende März wieder gut erholte Aktie unter Druck geraten. Zuvor teilweise zurückeroberte Kursgewinne seit Jahresbeginn lösten sich rasch erneut in Luft auf. Zugleich wurden auch sämtliche, von charttechnisch interessierten Anlegern viel beachtete Trendlinien, - von der kurz- über die mittelfristige bis hin zur langfristigen 200-Tage-Durchschnittslinie -, wieder unterschritten.
Dabei bietet nach wie vor allerdings der Bereich um die 24 Euro eine starke Unterstützung. Seit dem Rekordhoch der Aktie im März 2025 bei 49,20 Euro und dem dann rasch erfolgen Absturz, bot diese Marke bislang stets Halt. Erstmals im April 2025, dann im August und November, und nun auch aktuell.
Ein Händler sprach angesichts des Vorhabens der Private-Equity-Gesellschaft von einer "negativen Überraschung". Ein Börsianer verwies auf den Verwässerungseffekt für die Altaktionäre, denn mit den neuen Aktien sinke deren Anteil am Eigenkapital und auch am Gewinn.
Mutares plant, knapp 4,3 Millionen neue Aktien für insgesamt bis zu 105 Millionen Euro auszugeben. Das Grundkapital der Gesellschaft soll dazu um ein Fünftel wachsen. Gut ein Viertel der Papiere konnte Mutares im Rahmen einer Vorabplatzierung bei institutionellen Investoren unterbringen.
Laut Mitteilung wurden rund 1,08 Millionen Anteile zu 24,50 Euro platziert. Verglichen mit dem Vortags-Schlusskurs von 28,20 Euro war dies ein 13-prozentiger Abschlag. Die restlichen neuen Aktien sollen in einer Bezugsfrist angeboten werden, die voraussichtlich am 8. April beginnt und am 21. April enden soll./ck/err/nas
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