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Wed May 13 10:23:23 CEST 2026
ESSEN (dpa-AFX) - Das kalte und nasse Wetter hat die Investitionspläne des Energiekonzerns Eon zu Jahresbeginn gebremst. Weil der Dax-Konzern aber in den vergangenen Jahren bereits viel Geld vor allem in den Netzausbau gesteckt hatte, stieg der operative Gewinn dennoch. Er ist in weiten Teilen an den Ausbau des Energienetzes geknüpft, dessen Betrieb den Löwenanteil zu Eons Ergebnis beiträgt. Die Jahresprognose bestätigten die Essener, ebenso wie die mittelfristigen Ziele bis 2030. Das kam an der Börse gut an.
Eon nahm in den drei Monaten bis Ende März mit knapp 1,4 Milliarden Euro sieben Prozent weniger Geld in die Hand als ein Jahr zuvor. Die Arbeiten dürften sich in die kommenden Monate verschieben, teilte Eon am Mittwoch in Essen mit.
Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber Ebitda) stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf knapp 3,3 Milliarden Euro. Der Ergebnisbeitrag aus dem wichtigen Netzgeschäft blieb quasi stabil. Dem Ausbau des Netzes standen Effekte aus Portfolioanpassungen gegenüber, insbesondere aus der Entkonsolidierung einer Regionalbeteiligung in Deutschland sowie dem Verkauf des tschechischen Gasnetzgeschäfts.
Auch der Beitrag aus dem Vertriebsgeschäft bewegte sich auf Vorjahresniveau. Im Geschäft mit Städten, Gemeinden, Gewerbe und Industrie legte Eon zu, der Bereich steuert allerdings am wenigsten zum Gesamtergebnis bei. Der bereinigte Konzernüberschuss verbesserte sich um sieben Prozent auf gut 1,3 Milliarden Euro.
Kurz nach Handelsbeginn notierte die Eon-Aktie drei Prozent höher. Analysten vom Bankhaus Metzler lobten den Jahresstart: Eon sei es gelungen, den Gewinn trotz höherer Kosten zu steigern.
Im Gesamtjahr strebt der Konzern ein operatives Ergebnis von 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro an und einen bereinigten Überschuss von 2,7 bis 2,9 Milliarden Euro. Bis 2030 soll das operative Ergebnis auf 13 Milliarden und der bereinigte Gewinn auf 3,8 Milliarden Euro zulegen. Zudem stehen für das laufende Jahr 8,7 Milliarden Euro Investitionen im Plan und von 2026 bis 2030 rund 48 Milliarden.
Eon ist Deutschlands größter Stromversorger und -netzbetreiber. Er zählt im Heimatmarkt rund zwölf Millionen Strom- und zwei Millionen Erdgaskunden. Fast ein Drittel des Strom-Verteilnetzes gehört zum Konzern./lew/mne/jha/
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