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AKTIE IM FOKUS 2: Adobe rutschen ans S&P-500-Ende - Chef tritt bald zurück

Fri Mar 13 17:16:11 CET 2026

(neu: aktuelle Kurse, weitere Anlaystenstimmen, Charttechnik)

NEW YORK (dpa-AFX) - Überraschend schwache Umsätze von Adobe und das baldige Ausscheiden des Chefs Shantanu Narayen haben die Aktien des US-Softwarekonzerns am Freitag stark belastet. Anleger fürchteten insbesondere einen Strategiewechsel des Unternehmens. Zu Handelsbeginn waren die Papiere um bis zu 8,4 Prozent auf gut 247 US-Dollar abgerutscht und hatten sich damit dem Ende Februar erreichten, tiefsten Stand seit 2019 genähert.

Zuletzt verloren die Adobe-Aktien noch fast sieben Prozent. Damit waren sie das klare Schlusslicht im breit gefassten, leicht nachgebenden Index S&P 500 .

Bei Adobe steht nach vielen Jahren ein Chefwechsel an. Narayen (62) wird nach Aussage des Unternehmens zurücktreten, sobald ein Nachfolger gefunden ist. Narayen war bereits 1998 zur Adobe gekommen und führt das Unternehmen seit Dezember 2007. Der Manager wird aber Verwaltungsratsvorsitzender bleiben.

Auf diese Ankündigung reagierte Analyst Saket Kalia von der Barclays Bank mit den Worten: "Narayens Führung bei Adobe war beispielhaft". Narayen habe Adobe zu einem der größten Anbieter von Abo-Software per Internet und Cloud gemacht. Angesichts der zurückliegenden Kursverluste der Aktien sei der Schritt aber auch verständlich. Seit den Hochs über 600 Dollar vor zwei Jahren hat sich der Adobe-Kurs mehr als halbiert.

Dass Narayen Vorsitzender bleibt, könnte laut Kalia auf größere Veränderungen im Unternehmen hindeuten. Die Suche nach einem neuen Chef werde Monate dauern und dessen Einarbeitung weitere Monate. In dieser Zeit das Geschäftsmodell zu modernisieren, sei zwar nicht unmöglich, werde aber Zeit beanspruchen. "Aus diesem Grund treten wir nun an die Seitenlinie", sagte Kalia.

Analyst Mark Murphy von der Bank JPMorgan richtete den Fokus auf die Geschäftszahlen. Die Höhe jährlich wiederkehrender Umsätze habe einen Tick unter den Erwartungen gelegen. Er bleibt gleichwohl optimistisch. Der Softwarekonzern habe das Saatgut ausgebracht für die nächste Wachstumsphase.

Analystin Gabriela Borges von der Investmentbank Goldman Sachs riet weiterhin zu einem Verkauf der Adobe-Aktien. Die Kursverluste seien auch Ausdruck des Missverhältnisses zwischen Zuwachs der Abo-Umsätze und dem Abschwung der jährlich wiederkehrenden Umsätze.

Aus charttechnischer Sicht hat sich derweil das Bild weiter eingetrübt. Der Kurs fiel jetzt auch unter die 21-Tage-Durchschnittslinie, die den kurzfristigen Trend beschreibt. Die viel beachtete 200-Tage-Linie als Maß für die langfristige Entwicklung erweist sich bereits seit Ende 2024 als hartnäckiger Widerstand./la/niw/men

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