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Fri Jan 30 12:14:41 CET 2026
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - An den europäischen Aktienmärkten ist vor dem Wochenende etwas Ruhe eingekehrt. Mit leichten Gewinnen erholte sich der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 am Freitag etwas von den Vortagsverlusten. Am Mittag legte er um 0,67 Prozent auf 5.931,51 Punkte zu. Außerhalb der Eurozone gewann der britische Leitindex FTSE 100 0,17 Prozent auf 10.189,53 Zähler. Mit dem Schweizer SMI ging es um 0,26 Prozent auf 13.182 Punkte nach oben.
Für ein Aufatmen sorgten Hoffnungen auf die Nachfolge von US-Notenbankchef Jerome Powell, nachdem US-Präsident Donald Trump seinen Wunschkandidaten schon an diesem Freitag bekanntgeben will. Dabei wetten die meisten US-Medien mittlerweile auf Kevin Warsh.
"Die schlimmsten Befürchtungen, dass die Fed ihren guten Ruf als verlässliche Notenbank verliert, dürften sich nicht bewahrheiten", merkte Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank dazu an. "Kevin Warsh versteht, dass die Fed und deren guter Ruf essenziell für das Wohlergehen der USA ist." Ob er tatsächlich den Wünschen von Donald Trump nach niedrigeren Zinsen folgen werde, bleibe daher abzuwarten. Dies habe sich bereits an den Devisenmärkten mit "verhaltener Dollar-Stärke" gezeigt.
Die Spekulationen auf die Personalie hinterließen auch Spuren an den Börsen. So kamen die Rohstoffwerte unter Druck. Gold und Silber hatten ihren Höhenflug jäh beendet und damit auf den Dollar-Anstieg sowie die Aussichten auf eine nicht allzu lockere künftige US-Geldpolitik reagiert.
Vergleichsweise stark präsentierten sich Technologiewerte. Dazu trug die leichte Erholung des Schwergewichts SAP vom Einbruch am Vortag bei. ASML gewannen unterdessen knapp ein Prozent und schlossen sich den guten Vorgaben aus Übersee an.
"Lichtblicke kamen nachbörslich von Sandisk mit einem Kursplus von zehn Prozent sowie von Apple ", hieß es in einem Kommentar des Brokers Index Radar. "Der Konzern meldete das stärkste iPhone-Quartal seiner Geschichte und übertraf die Erwartungen in nahezu allen Segmenten."
Nachdem am Vortag noch eine ganze Reihe von Quartalszahlen bei Einzelwerten für Bewegung gesorgt hatten, war das Aufkommen nun überschaubar. Positive Impulse gab es von der Swatch Group, deren Anteile nach Vorlage von Jahreszahlen um 7,3 Prozent zulegten. Zwar hatte der Uhrenkonzern 2025 erneut weniger umgesetzt und einen Margeneinbruch hinnehmen müssen. In der zweiten Jahreshälfte machten sich aber deutliche Anzeichen einer Erholung bemerkbar und das Management um Chef Nick Hayek äußerte sich mit Blick nach vorne gewohnt positiv. Dies strahlte auch auf Richemont aus, die um 1,8 Prozent kletterten.
Aktien von Signify regierten dagegen mit einem Einbruch von 15,8 Prozent auf schwache Quartalszahlen und einen enttäuschenden Ausblick. JPMorgan-Analyst Akash Gupta sprach in einer ersten Reaktion von einer massiven Gewinnwarnung der Niederländer. Der Umsatz und vor allem das operative Ergebnis im vierten Quartal hätten enttäuscht. Auch das Profitabilitätsziel für 2026 liege klar unter der Markterwartung./mf/jha/
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