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Thu Apr 23 18:11:28 CEST 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die fortdauernde Unsicherheit über den Nahost-Konflikt und steigende Energiepreise strapaziert zunehmend die Geduld der Anleger. Mit dem Dax ging es am Donnerstag den vierten Handelstag in Folge nach unten. Der deutsche Leitindex schloss 0,16 Prozent im Minus bei 24.155,45 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Werten verlor am Ende 1,04 Prozent auf 30.851,74 Zähler.
Die Tendenz der anderen wichtigen Börsen in Europa war uneinheitlich. Der EuroStoxx büßte rund 0,2 Prozent ein, ebenso wie der Leitindex an der Londoner Börse. Dagegen ging es am Handelsplatz in Zürich um fast 1,4 Prozent nach oben. In New York notierte der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss rund 0,2 Prozent tiefer.
Angesichts der politischen und militärischen Hängepartie zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran stieg der Preis für Öl der Nordseesorte Brent weiter und hält sich damit klar über der Marke von 100 US-Dollar. Inflationäre und konjunkturelle Risiken nehmen zu, Aktien werden in diesem Umfeld gemieden.
Die allgemeine Verunsicherung manifestiert sich nun auch in den Konjunkturdaten. So verschlechterte sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im April wegen der Folgen des Iran-Kriegs weiter. Vor allem hohe Öl- und Gaspreise sowie die Sorge vor möglichen Lieferengpässen lassen die Firmen pessimistischer in die Zukunft schauen. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel auf den tiefsten Stand seit 17 Monaten.
"Die Unternehmen haben Sorge vor einer schwindenden Kauflaune der Verbraucher und steigenden Kosten als Folge der höheren Energiepreise", schrieb Michael Herzum, Chefökonom von Union Investment. Mögliche Störungen der Lieferketten belasteten die Stimmung zunehmend, je länger die wichtige Straße von Hormus geschlossen bleibe.
In der allmählich Fahrt aufnehmenden Saison der Quartalsberichte veröffentlicht am Abend Europas größter Software-Entwickler SAP seine Geschäftszahlen. Die Anleger blieben vorsichtig, SAP-Aktien verloren am Dax-Ende 6,1 Prozent.
An der Dax-Spitze setzten Infineon ihre Rally mit Kursen erstmals seit dem Jahr 2001 wieder über der 50-Euro-Marke fort. Treiber waren starke Geschäftsprognosen der Halbleiterkonzerne STMicro und Texas Instruments . Infineon-Papiere stiegen um 8,0 Prozent.
Sartorius rutschten nach dem Quartalsbericht des Pharma- und Laborzulieferers um 9,0 Prozent ab. Die Zahlen lägen unter den Erwartungen und die Aktien seien zuletzt gut gelaufen, sagte ein Händler.
Für die Anteile des Online-Brokers Flatexdegiro ging es nach der Quartalsbilanz um 7,8 Prozent nach unten. Positiv auffällig waren Stabilus mit plus 5,4 Prozent. Händler lobten die Umsatz- und Margenentwicklung des Herstellers von Gasdruckfedern im ersten Quartal.
RTL Group legten um 1,2 Prozent zu. Die Anleger honorierten die Entscheidung der EU-Kommission, dass der Medienkonzern Sky Deutschland übernehmen darf./edh/he
--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---
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