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Thu Mar 19 08:44:48 CET 2026
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag angesichts der zugespitzten Lage im Nahen Osten deutlich zugelegt. Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent stieg zeitweise auf mehr als 115 Dollar. Gegen 8.30 Uhr lag der Preis bei rund 113 Dollar und damit circa 5,5 Prozent mehr als am Vorabend.
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einer massiven Bombardierung des wichtigen Gasfelds "South Pars" gedroht. Eine solche Attacke des US-Militärs werde es geben, falls Iran weiter Katars Gasindustrie angreife, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Für diesen Fall drohte er mit einem Angriff "mit einer Stärke und Schlagkraft, wie Iran es noch nie zuvor gesehen hat".
Zugleich betonte er, dass Israel dieses Gasfeld nicht erneut angreifen werde - solange der Iran Katar nicht weiter attackiere. Die erneut gestiegene Unsicherheit mit Blick auf den Iran-Krieg treibt den Preis für Brent so weiter nach oben.
Deutlich verhaltener ist die Preisentwicklung bei der US-Sorte WTI. Der Preis für ein Barrel zog lediglich leicht auf etwas mehr als 96 Dollar an. Die Differenz zwischen Brent und WTI ist derzeit so groß wie seit Anfang 2015 nicht mehr. Seit dem Start des Iran-Kriegs verteuerte sich das WTI-Öl um etwas mehr als 40 Prozent, während der Brent-Preis um rund 55 Prozent anzog.
Die schwächere Preisentwicklung bei WTI im Vergleich zu anderen globalen Ölsorten ist darauf zurückzuführen, dass an den Märkten darüber spekulieren wird, ob die USA in die Öl-Terminmärkte eingreifen oder andere Maßnahmen ergreifen könnten, um die Folgen der Krise abzumildern. Finanzminister Scott Bessent erklärte jedoch diese Woche gegenüber CNBC, dass keine Maßnahmen am Markt für Energie-Futures ergriffen worden seien.
Die Trump-Regierung könnte allerdings eine Abgabe auf Rohölexporte oder sogar ein Exportverbot in Betracht zu ziehen, um die durch den Krieg im Nahen Osten verursachten steigenden Energiepreise zu bekämpfen, hieß es in einer Analyse von RBC Capital Markets./jsl/zb
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