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Thu Feb 26 15:20:01 CET 2026
ROUNDUP/Gerresheimer: Bafin will weitere Bilanzen prüfen - Aktie taumelt
DÜSSELDORF - Die Krise beim Verpackungsspezialisten Gerresheimer spitzt sich weiter zu. Der Konzern muss sich weiteren Prüfungen durch die Finanzaufsicht Bafin stellen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) habe dem Unternehmen mitgeteilt, eine bereits laufende Prüfung zu erweitern und eine weitere Prüfung einzuleiten, teilte Gerresheimer am Mittwochabend mit. Anleger reagierten nervös: Die ohnehin schon stark gebeutelte Aktie kam erneut deutlich unter Druck und rutschte in Richtung Rekordtief.
ROUNDUP 2: Nvidia liefert wieder einmal - Investoren dennoch zurückhaltend
SANTA CLARA - Der KI-Boom lässt das Geschäft des Chipkonzerns Nvidia allen Zweiflern zum Trotz explosiv wachsen. Im letzten Quartal des vergangenen Geschäftsjahrs 2025/26, das bis Ende Januar lief, sprang der Umsatz im Jahresvergleich um 73 Prozent auf 68 Milliarden Dollar (rund 57,7 Mrd Euro) hoch. Nvidia übertraf damit die Erwartungen der Wall Street. Selbst im Vergleich zum Quartal davor gab es ein Plus von 20 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Anleger hielten sich aber nach der Bekanntgabe der Zahlen zurück: Nach den Kursgewinnen in den vergangenen Tagen wurden die Zahlen und vor allem die Aussagen der Firmenspitze überwiegend zurückhaltend aufgenommen.
ROUNDUP: Salesforce kann Sorgen um KI-Bedrohung nicht zerstreuen - Aktie fällt
SAN FRANCISCO - Der Softwareanbieter Salesforce hat mit seinem Umsatzausblick auf das angelaufene Geschäftsjahr die Sorgen um eine Bedrohung des Geschäftsmodells durch Künstliche Intelligenz nicht zerstreuen können. Der Erlös dürfte im Geschäftsjahr 2026/27 bei etwa 46 Milliarden Dollar (39 Mrd Euro) liegen, teilte der im Dow Jones notierte Unternehmenssoftware-Spezialist am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Das lag lediglich im Rahmen der Erwartungen. Anleger zeigten sich enttäuscht. Die wie so viele Titel aus der Branche wegen der KI-Sorgen zuletzt unter Druck stehende Aktie verlor im vorbörslichen US-Handel am Donnerstag fast vier Prozent.
ROUNDUP: Munich Re muss sinkende Preise hinnehmen - Aktie gibt nach
MÜNCHEN - Der Rückversicherer Munich Re hat 2025 trotz der verheerenden Waldbrände in Los Angeles sein Gewinnziel übertroffen. Der Überschuss wuchs um gut sieben Prozent auf 6,1 Milliarden Euro, verfehlte aber die optimistischeren Erwartungen von Analysten. Jetzt muss die Munich Re wie andere Rückversicherer im wichtigen Schaden- und Unfallgeschäft mit niedrigeren Preisen auskommen. Trotzdem soll der Gewinn 2026 wie geplant auf 6,3 Milliarden Euro steigen. An der Börse kamen die Neuigkeiten vom Donnerstag trotz einer überraschend hohen Dividende schlecht an.
ROUNDUP: Gewinne der Allianz sprudeln weiter - Aktie gibt trotzdem nach
MÜNCHEN - Geringere Katastrophenschäden haben der Allianz im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn im Tagesgeschäft beschert. Das operative Ergebnis stieg um gut acht Prozent auf knapp 17,4 Milliarden Euro, wie der Versicherer am Donnerstag in München mitteilte. Auch unterm Strich sprudelt der Gewinn in etwa wie von Analysten erwartet. Den Anteilseignern winken eine höhere Dividende und ein milliardenschwerer Aktienrückkauf. An der Börse zündeten die Neuigkeiten jedoch nicht.
ROUNDUP: Telekom steigert operativen Gewinn und will weiter wachsen
BONN - Die Deutsche Telekom hat im vergangenen Jahr erneut von guten Geschäften ihrer US-Tochter T-Mobile US profitiert. Im laufenden Jahr will der Telekommunikationsanbieter weiter wachsen. An der Börse stützen die Nachrichten vom Donnerstag die Aktie.
ROUNDUP: Freenet bleibt 2025 hinter eigenen Zielen zurück - Aktie fällt zurück
BÜDELSDORF - Der Mobilfunk- und TV-Anbieter Freenet setzt weiter auf sein Internet-Fernsehprodukt waipu.tv als Zugpferd. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll 2026 dank anziehender Ergebnisse beim IPTV-Angebot bei insgesamt 500 bis 530 Millionen Euro liegen, wie das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss in Büdelsdorf mitteilte. Im größeren Geschäftsbereich mit dem Mobilfunk schließt Freenet aber einen Ergebnisrückgang nicht aus. Der freie Mittelzufluss (Free Cashflow) soll im Konzern 270 bis 300 Millionen Euro betragen. Die Anleger waren von den Zahlen und Aussichten ernüchtert, die Aktie fiel am Donnerstag deutlich.
ROUNDUP: Hensoldt schwimmt dank Rüstungsboom in Aufträgen - Gewinnanstieg
TAUFKIRCHEN - Der weltweite Rüstungsboom hat beim Radar-Spezialisten Hensoldt im vergangenen Jahr für einen Auftragsrekord und einen deutlichen Gewinnanstieg im Tagesgeschäft gesorgt. "Die geopolitische Lage zwingt Europa zu einer nachhaltigen Stärkung seiner Verteidigungsfähigkeit. Das sehen wir nicht nur in steigenden Budgets, sondern seit dem letzten Halbjahr auch in beschleunigten und konkreten Beschaffungsentscheidungen", sagte Konzernchef Oliver Dörre laut Mitteilung vom Donnerstag im bayerischen Taufkirchen. Analysten hatten sich allerdings mehr von Zahlen und Ausblick erhofft. An der Börse ging es am Morgen abwärts.
ROUNDUP: Kion hofft 2026 auf Schub aus Automationsgeschäft - Anleger enttäuscht
FRANKFURT - Der Gabelstapler-Hersteller Kion will im laufenden Jahr zurück auf den Wachstumskurs. Vor allem im Automationsgeschäft etwa mit Lagertechnik soll sich die Auftragslage deutlich verbessern, wie das Unternehmen am Donnerstag bei der Vorlage seines Geschäftsberichts für 2025 in Frankfurt mitteilte. Auch die Profitabilität plant Kion zu steigern. Allerdings waren die vom Management ausgegebenen Prognosen im Mittel schwächer, als Analysten erwartet hatten. Das kam an der Börse schlecht an.
ROUNDUP: Puma stellt Aktionäre auf weiteres Verlustjahr ein
HERZOGENAURACH - Der kriselnde Sportartikelhersteller Puma ist im vergangenen Jahr tief in die Verlustzone gerutscht. Hohe Lagerbestände im Zusammenhang mit einer schwächeren Nachfrage, hohe Kosten für das laufende Restrukturierungsprogramm sowie Abschreibungen lasteten auf der Jahresbilanz. Puma strich im Zuge dessen die Dividende für die Aktionäre. Für 2026 geht Puma von weiteren Umsatzrückgängen aus. Dabei wird das Unternehmen weiter rote Zahlen schreiben, auch wenn sich die Verluste deutlich reduzieren dürften.
ROUNDUP: Scout24 steigert Gewinn und will weiter wachsen - Aktie mit KI-Sorgen
MÜNCHEN/BERLIN - Der Internetportal-Betreiber Scout24 hat 2025 dank einer hohen Kundennachfrage den Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Auch 2026 will das Unternehmen weiter zulegen, auch dank ihrer jüngsten spanischen Zukäufe. Die operative Marge dürfte jedoch zurückgehen.
ROUNDUP: Norma will Anteilseignern bis zu zehn Prozent der Aktien abkaufen
MAINTAL - Der Verbindungstechnikhersteller Norma startet wie angekündigt mit der Beteiligung seiner Aktionäre am Verkauf des Wassermanagementgeschäfts. In einem ersten Schritt sollen für bis zu knapp 53 Millionen Euro eigene Aktien gekauft werden, teilte der Konzern in der Nacht zum Donnerstag mit. Dazu will Norma bis zu knapp 3,2 Millionen Anteilscheine oder zehn Prozent des Grundkapitals für jeweils 16,59 Euro erwerben.
ROUNDUP: Muskelschwäche-Medikament lässt Kassen bei Biotechfirma Argenx klingeln
AMSTERDAM - Der zunehmende Erfolg seines Muskelschwäche-Medikaments Vyvgart hat dem Biotechspezialisten Argenx erstmals in seiner knapp 20-jährigen Unternehmensgeschichte im Tagesgeschäft einen Gewinn beschert. Allerdings verfehlte der Pharmahersteller im Schlussquartal die Erwartungen von Analysten. Die Börse reagierte am Donnerstag dennoch zunächst positiv, bevor die Kursgewinne abschmolzen.
ROUNDUP: Aixtron steckt in weiterem Übergangsjahr - Hoffnung für 2027
HERZOGENRATH - Der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron geht nach Umsatz- und Gewinneinbußen vorsichtig in das neue Jahr. Die wichtigen Geschäfte mit Anlagen zur Herstellung bestimmter Leistungshalbleiter etwa für die Elektromobilität dürften sich teils schwierig gestalten. Hier soll es in den kommenden Jahren aber besser laufen dank des technischen Fortschritts bei den Energiearchitekturen von KI-Rechenzentren und effizienterer E-Auto-Antriebe. Zunächst setzt der Vorstandsvorsitzende Felix Grawert aber weiter auf Einsparungen, auch durch einen Personalabbau am Stammsitz Herzogenrath.
ROUNDUP: Triebwerksbauer Rolls-Royce erhöht Ziele für 2028 - Aktie teuer wie nie
LONDON - Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce kommt schneller aus seiner Krise als gedacht. So soll der operative Gewinn vor Sondereffekten im Jahr 2028 jetzt 4,9 bis 5,2 Milliarden britische Pfund (5,6 bis 6,0 Mrd Euro) erreichen, wie der Hersteller von Turbinen für große Jets von Airbus und Boeing am Donnerstag in London mitteilte. Zudem will er Milliardensummen in den Rückkauf eigener Aktien stecken. Der Kurs von Rolls-Royce kletterte im frühen Handel auf ein Rekordhoch.
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