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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Euphorie nach Öffnung der Straße von Hormus

Fri Apr 17 18:22:24 CEST 2026

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Nachricht von der Öffnung der Straße von Hormus hat die Kurse am Aktienmarkt am Freitagnachmittag in die Höhe schnellen lassen. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran verliert etwas an Schärfe. Durch die Meerenge verläuft eine wichtige Handelsroute für die Weltwirtschaft, die wegen des Iran-Kriegs zuletzt weitgehend blockiert war.

Die Straße von Hormus "wird für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands für alle Handelsschiffe vollständig geöffnet", teilte der iranische Außenminister Abbas Araghchi in einem Beitrag auf der Plattform X mit. US-Präsident Donald Trump hält jedoch an seiner Seeblockade für Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel fest. Diese solle bestehen bleiben, bis die Verhandlungen mit Teheran abgeschlossen seien, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Der EuroStoxx 50 sprang nach der Nachricht zur Hormus-Straße über 6.000 Zähler und beendete den Handel beim Stand von 6.057,71 Punkten mit einem Plus von 2,10 Prozent. Damit nimmt der Leitindex der Euroregion wieder sein Rekordhoch bei rund 6.200 Punkten von Ende Februar ins Visier. Auf Wochensicht verbuchte der Index einen Zuwachs von 2,2 Prozent.

Außerhalb des Euroraums kletterte am Freitag der schweizerische SMI um 1,92 Prozent auf 13.426,72 Zähler nach oben. Der britische FTSE 100 gewann 0,73 Prozent auf 10.667,63 Punkte.

Mit der Öffnung der Meeresstraße werden die jüngsten Konjunktur- und Inflationssorgen stark gedämpft. Die Ölpreise und die Renditen sackten ab. Ölaktien wie Totalenergies , Eni , Shell und BP verloren bis zu gut 7 Prozent.

Papiere aus dem Reise- und Freizeitsektor legten hingegen stark zu. Fluggesellschaften wie Lufthansa , IAG und Air France-KLM gewannen bis zu mehr als 7 Prozent. Die fallenden Ölpreise senken die Kerosinkosten. Zudem verringert sich das Risiko, dass die Airlines Flugzeuge stilllegen müssen. Noch am Vortag hatte die Internationale Energieagentur (IEA) gewarnt, dass Flugzeugtreibstoff knapp werden könnte.

Einen rabenschwarzen Tag erlebten die Anleger von Alstom . Die Aktien des französischen Zugherstellers brachen um gut 27 Prozent ein und reagierten damit auf die Rücknahme der Finanzziele für das laufende Geschäftsjahr. Das Management hatte seine Prognosen für den freien Barmittelzufluss und die operative Marge gekappt.

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hatte im ersten Quartal wegen einer verhaltenen Nachfrage nach Telekommunikationsausrüstung und höheren Chipkosten weniger verdient als erwartet. Die Papiere verloren mehr als 4 Prozent./ajx/stw

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