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Thu Mar 05 18:27:44 CET 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Donnerstag einen lange richtungslosen Handel mit einem Kursrutsch beendet. Im Sog des schwachen US-Leitindex Dow Jones Industrial büßte sein deutsches Pendant letztlich 1,61 Prozent auf 23.815,75 Punkte ein. Damit notiert er nun auch wieder unter der für den langfristigen Trend wichtigen 200-Tage-Durchschnittslinie. Angesichts der unübersichtlichen Lage im Nahen Osten hielten sich die Anleger letztlich zurück. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel ging 2,20 Prozent tiefer mit 29.688,96 Punkten aus dem Handel.
Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es letztlich um 1,5 Prozent bergab. In London und Zürich standen ähnliche Verluste zu Buche. Der New Yorker Dow büßte zum europäischen Börsenschluss 1,6 Prozent ein, während der technologielastige Nasdaq 100 nur um 0,5 Prozent sank.
"Die Anleger bleiben in Sorge, dass sich der Krieg im Nahen Osten jederzeit weiter dynamisieren kann", schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Gerüchte und Spekulationen erreichen die Finanzmärkte und machen die Lage zunehmend undurchsichtiger. Das schürt Verunsicherung und sorgt für fallende Aktienkurse."
Derweil läuft die Berichtssaison der Unternehmen auf vollen Touren. Die Aktien von DHL büßten 4,6 Prozent ein, nachdem der Logistikriese einen verhaltenen Ausblick gegeben hatte. Beim Chemie- und Pharmakonzern Merck sorgte der für das laufende Jahr erwartete Gewinnrückgang für ein Kursminus von 8 Prozent und den letzten Platz im Dax.
Am MDax-Ende ging es für Renk-Titel nach Zahlen um 11,4 Prozent bergab. Im Sog der Rüstungsaktie verloren die Titel der Branchenkollegen Hensoldt und Rheinmetall 8,7 beziehungsweise 5,6 Prozent.
Dagegen belegten die Sportwarenhersteller Adidas und Puma mit Gewinnen von 2,3 und 4,5 Prozent vordere Plätze in Dax und MDax. Bei Puma sorgte eine Transaktion des britischen Milliardärs und Investors Michael Ashley für Schwung. Konkret geht es um den Verkauf von Finanzinstrumenten (sogenannte Short Puts), die bei Fälligkeit rund 5,6 Prozent der Stimmrechte an Puma bedeuten. Dies geht aus einer Stimmrechtsmitteilung hervor. Einer anderen Stimmrechtsmitteilung zufolge nutzte Adidas-Chef Björn Gulden die jüngste Kursschwäche seines Unternehmens, die den Aktien ein Tief seit Anfang 2023 eingebrockt hatte, zum Kauf.
Im Nebenwerte-Index SDax sprangen GFT Technologies dank starker Geschäftszahlen des Software-Entwicklers mit plus 13 Prozent an die Spitze./gl/jha/
--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---
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