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Aktien Asien: Schwach - SK-Hynix-Verluste sorgen für erneuten Kospi-Einbruch

Mon Jul 13 09:23:41 CEST 2026

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Montag erneut teils kräftig nachgegeben. Die leichte Erholung vor dem Wochenende erwies sich somit nur als Strohfeuer.

Marktbeobachter nannten als wesentlichen Grund Gewinnmitnahmen angesichts der unter dem Strich nach wie vor satten Kursanstiege bei Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI). Mit Blick auf die Talfahrt der SK-Hynix-Aktien, die am Freitag in den USA ein starkes Börsendebüt hatten, sprachen sie von Umschichtungen hin zu den nun an der Nasdaq gehandelten American Depositary Receipts (ADRs). Dadurch sei der koreanische Leitindex Kospi <KRD020020> erneut stark unter Druck geraten. Schwach tendierten außerdem die Börsen in Japan und auf dem chinesischen Festland.

Nachdem der Kospi am Freitag mit plus 2,5 Prozent einen Erholungsversuch von seinen herben Verlusten in der vergangenen Woche gestartet hatte, sackte er an diesem Montag mit einem Minus von knapp 9 Prozent auf 6.806,93 Punkte erneut ab.

Dabei hatte sich der mit Spannung erwartete Börsenstart (IPO) des Chipriesen SK Hynix in den USA sehen lassen können. Mit eingenommenen 26,5 Milliarden US-Dollar war es der bislang größte IPO eines ausländischen Unternehmens dort. Die stark überzeichneten Papiere des koreanischen Börsenschwergewichts, der als Lieferant von Hochleistungsspeichern für Nvidias KI-Prozessoren eine Schlüsselrolle spielt, kletterten an der Nasdaq um bis zu 20 Prozent über ihren Ausgabepreis von 149 Dollar. Mit einem Aufschlag von 13 Prozent auf den Emissionspreis waren sie dort am Freitag schließlich aus dem Handel gegangen, während sie in Südkorea letztlich um etwas mehr als 15 Prozent absackten und zum Einbruch des Kospi samt Handelsunterbrechungen beitrugen.

Der Wert der SK-Hynix-Aktie in Korea hat sich allerdings seit Ende 2022 mehr als verfünfundzwanzigfacht, - nicht zuletzt, da der KI-Boom die Preise für Speicherchips in die Höhe getrieben und zu Rekordgewinnen geführt hatte.

Ob Unternehmen mit KI-Bezug die extrem hohen Erwartungen der Anleger erfüllen können, spielte an diesem Morgen auch eine wichtige Rolle in Taiwan. Dort richteten sich die Blicke auf TSMC , denn der Auftragsfertiger für Halbleiterprodukte rückte nachbörslich mit Umsatzzahlen für das zweite Quartal in den Fokus. Dass die Erlöse um 36 Prozent gestiegen waren und die Prognosen damit zudem übertroffen wurden, dürfte für Erleichterung sorgen. Das signalisiere Anlegern vor dem Start in die Berichtssaison, dass die Nachfrage nach KI-Chips stark bleibe, hieß es. Aus dem Handel gegangen war das Papier im kaum veränderten Taiex mit plus einem Prozent.

In Japan verlor der Nikkei 225 1,9 Prozent auf 67.242,7 Punkte. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandsbörsen gab zuletzt um 1,6 Prozent auf 4.705 Punkte nach.

Dagegen hielt sich der technologielastige Hang-Seng-Index aus der Sonderverwaltungszone Hongkong mit plus 0,1 Prozent auf 24.208 Punkte recht stabil. Kaum verändert schloss zudem die Börse in Australien. Dort legte der Leitindex S&P ASX 200 um 0,03 Prozent auf 8.808,50 Punkte zu./ck/mis

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