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Thu Jan 15 17:55:33 CET 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Optimistische Wachstumsprognosen des taiwanesischen Chip-Giganten TSMC haben den Aktien deutscher Zulieferer für die Chip-Industrie am Donnerstag kräftig Aufwind verliehen. Ansonsten tat sich am deutschen Aktienmarkt jedoch wenig. Der lange Zeit lethargische Dax konnte erst im späten Handel etwas zulegen und schloss mit einem Plus von 0,26 Prozent auf 25.352,39 Punkte. Er hält sich damit in Schlagdistanz zum jüngsten Rekordhoch bei gut 25.500 Zählern.
Weder die Quartalsbilanzen großer US-Investmenthäuser wie Goldman Sachs und Morgan Stanley noch solide Konjunkturdaten aus den USA hinterließen am deutschen Markt Spuren.
Der Rücksetzer des Dax vom Mittwoch habe deutlich gemacht, "dass die Luft jenseits der 25.500 Punkte dünner wird", resümierte Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades. Nach einer beeindruckenden Serie von acht gewinnbringenden Handelstagen in Folge habe zuletzt wieder die "Schwerkraft" Einzug gehalten.
Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte, schloss am Donnerstag mit 0,53 Prozent im Plus bei 31.943,60 Punkten. Er war am Dienstag auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren gestiegen.
Euphorie für die Branche der Zulieferer von Halbleiterherstellern lösten die Wachstumsperspektiven der taiwanesischen TSMC aus. Der weltweit größte Chip-Produzent will die Investitionen in den kommenden drei Jahren erheblich ausweiten, um so einer boomenden Nachfrage nach Halbleitern Herr zu werden, vor allem solcher nach Komponenten für Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz (KI).
Daraufhin waren auch die Aktien deutscher Zulieferer gefragt. So stiegen Aixtron um 5,7 Prozent und Suss Microtec schnellten um 10,7 Prozent nach oben. Papiere des Spezialisten für Plasmatechnik PVA Tepla gewannen 8,4 Prozent und Siltronic 3,1 Prozent. Siltronic produziert mit sogenannten Wafern quasi das Ausgangsmaterial für Computerchips.
An der Dax-Spitze setzten RWE mit plus 2,8 Prozent erstmals seit 2011 über die rund Marke von 50 Euro. Mit UBS und der Bank of America rieten gleich zwei große Investmentbanken zum Kauf der Aktien.
Adidas legten nach einem Rückschlag zum Jahresbeginn um 1,4 Prozent zu. Ein positiver Kommentar der spanischen Bank Santander mit der Empfehlung "Outperform" gab Auftrieb.
Größter Verlierer im Dax waren Fresenius , die 4,5 Prozent einbüßten. Die Aktien des Gesundheitskonzerns waren am Vortag auf das höchste Niveau seit 2019 geklettert.
Unter den kleineren Titeln im SDax legten Drägerwerk um 9,3 Prozent kräftig zu. Die Eckdaten für 2025 des Herstellers von Medizin- und Sicherheitstechnik und die Prognosen für 2026 kamen bei Anlegern gut an.
Europas Börsen zeigten sich am Donnerstag überwiegend robust. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,60 Prozent auf 6.041,14 Punkte. Ähnlich stark aufwärts ging es mit dem britischen FTSE 100 . Der Schweizer SMI blieb mit einem moderaten Plus etwas zurück. In New York lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss knapp ein Prozent im Plus./bek/jha/
--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---
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