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Wed Jan 28 20:58:03 CET 2026
LONDON (dpa-AFX) - Die Goldpreis-Rally geht mit hohem Tempo weiter. Am Mittwoch kletterte der Kurs für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm)
am Vormittag bis zu knapp drei Prozent auf knapp 5.326 US-Dollar. Im Tagesverlauf
sackte der Kurs zeitweise zwar wieder deutlich unter die Marke von 5.300 Dollar, bevor er dann am Abend wieder über diese kletterte. Zuletzt zog die Notierung um rund zweieinhalb Prozent auf 5.310 Dollar an. Damit steuert das Edelmetall den achten Tag mit Gewinnen in Folge an.
Alleine in den zurückliegenden eineinhalb Wochen zog der Kurs um etwas mehr als 700 Dollar oder rund 15 Prozent an. Seit Ende 2025 ist Gold bereits wieder um rund 23 Prozent teurer geworden, nachdem der Preis im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen war. Gold bleibt damit eine der gefragtesten Anlageklassen.
Die Kursgewinne beim Gold am Mittwoch führten die Investoren vor allem auf Aussagen von US-Präsident Donald Trump vom Dienstagabend zurück. Dieser hatte gesagt, dass er wegen des Dollar-Rückgangs nicht besorgt sei. Dies hatte den Dollar unter Druck gesetzt.
Da Gold überwiegend in der US-Währung gehandelt wird, führen fallende Dollar-Notierungen meist zu Gewinnen am Goldmarkt. Die Abwertung der US-Währung macht Gold für Anleger, die in anderen Währungen wie dem Euro rechnen, lukrativer.
Auch der Silberpreis legte nach den Worten Trumps kräftig zu. Am Mittwochabend zog der Preis um weitere knapp zwei Prozent auf 114 Dollar an. Dies reichte allerdings nicht zu einem Rekord. Am Montag war der Silberpreis um bis zu 14 Prozent auf 117,71 Dollar gestiegen.
Silber war in den vergangenen Wochen und Monaten noch stärker gefragt als Gold. So ist Silber in diesem Jahr um fast 60 Prozent teurer geworden. 2025 war der Preis für Silber um knapp 150 Prozent gestiegen.
Preistreiber am Markt für Edelmetalle im vergangenen Jahr waren unter anderem die vielen Konflikte weltweit. Auch 2026 sorgten politische Spannungen für mehr Nachfrage. So führten Experten die Gewinne in den ersten Handelstagen des Jahres unter anderem auf die Lage im Iran und die zeitweisen Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen acht europäische Staaten im Zusammenhang mit Grönland zurück.
Viele Notenbanken, wie die chinesische und indische, reagieren mit Goldkäufen schon länger auf strukturelle Risiken, politische Risiken sowie Sanktions- und Zollrisiken, sagte Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management. Hinzu kämen zunehmende Sorgen in puncto ausufernder Staatsverschuldungen.
Edelmetalle - allen voran Gold - gelten bei vielen Investoren als "sichere Häfen" in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird./zb/he
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