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Tue May 19 12:02:36 CEST 2026
FRANKFURT/NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien von Software-Entwicklern und IT-Beratungsunternehmen haben am Dienstag auf den Kauflisten der Investoren ganz oben gestanden. Am deutschen Markt führten SAP die Gewinner im Dax an mit einem Aufschlag von fast sechs Prozent. In Paris setzten sich die Papiere des IT-Dienstleisters Capgemini an die Spitze des Leitindexes Cac 40 .
Schon am Vortag an der Nasdaq waren Software- und IT-Aktien gesucht, ebenso wie am Dienstag an der Börse in Tokio. Für Aufsehen und gute Stimmung hatte in den USA der IT- und Digitalexperte Cognizant gesorgt. Das Unternehmen verdoppelte das Volumen eines Aktienrückkaufpakets auf zwei Milliarden US-Dollar. Das trieb den Kurs um fast zehn Prozent nach oben. In Tokio gewannen die Aktien des IT-Beraters BayCurrent Consulting gut acht Prozent.
Die Software-Branche war in den vergangenen Monaten in der Gunst von Anlegern abgerutscht. Die Befürchtung, dass die neuen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) den alteingesessenen Software-Platzhirschen das Wasser abgraben könnte, hatte schwer auf den Kursen vieler Software-Anbieter gelastet. Der iShares TechSoftware ETF, ein börsengehandelter Fonds, war von Ende Oktober bis Anfang April um bis zu 37 Prozent eingebrochen. Seitdem hat sich der Fonds um 26 Prozent erholt.
Ganz anders der Hardware-Sektor, in dem vor allem die Halbleiterhersteller enorm von der mit KI verbundenen Euphorie profitierten. Der viel beachtete Philadelphia Semiconductor Index schnellte seit Anfang April um bis zu 60 Prozent nach oben auf ein Rekordhoch. Infineon-Aktien beispielsweise haben seit Jahresbeginn mehr als 70 Prozent gewonnen, auch wenn sie nach Erreichen des höchsten Kursniveaus seit 2000 nun etwas schwächeln.
Angesichts dieser fulminanten Kurs-Rally könnten Investoren nun vorsichtiger werden - und sich wieder den deutlich niedriger bewerteten Software-Aktien zuwenden. Zumal am Mittwoch der Chip-Gigant Nvidia die Quartalsbilanz vorlegt und Prognosen veröffentlicht. "Wenn Nvidia enttäuscht, könnte es ungemütlich werden", sagte Marktexperte Maximilian Wienke vom Broker Etoro. Nvidia sei längst kein normales Unternehmen mehr, sondern der zentrale Taktgeber des globalen KI-Booms.
Um 35 Prozent auf ein Rekordhoch waren Nvidia-Aktien seit Anfang April gestiegen. "Die Erwartungen sind wieder einmal extrem hoch", so Wienke. Anleger verlangten vom Unternehmen nicht nur starkes Wachstum, sondern vor allem den Beweis, dass der mit hohen Investitionen befeuerte KI-Boom weiterhin mit voller Geschwindigkeit läuft. Sollte der 5,4 Billionen Dollar schwere Konzern diese Erwartungen enttäuschen, dürften die Anleger Luft aus den Kursen lassen - und könnten sich innerhalb der Technologiewelt wieder den Software-Unternehmen zuwenden./bek/ag/jha/
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