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Fri Nov 28 16:56:36 CET 2025
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben sich am "Black Friday" etwas weiter erholt. Der Handel in New York endet nach dem Feiertag "Thanksgiving" wie üblich früher als sonst. Auch zum Wochenschluss stützte die Aussicht auf eine weitere geldpolitische Lockerung zur Ankurbelung des Arbeitsmarktes die Kurse.
Der Leitindex Dow Jones Industrial legte am Freitag zuletzt um 0,60 Prozent auf 47.711 Zähler zu. Auf Wochensicht deutet sich damit ein Plus von gut 3 Prozent an. Im Monat November hingegen stagnierte das Börsenbarometer.
Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Freitag um 0,31 Prozent auf 6.834 Punkte nach oben. Der Nasdaq 100 gewann 0,32 Prozent auf 25.317 Zähler. Mit Blick auf die Wertentwicklung seit Jahresbeginn hat der technologielastige Index inzwischen seinen Rückstand auf Europas Börsen aufgeholt.
Derzeit treibt das Trend-Thema "Künstliche Intelligenz" (KI) die Kurse der Technologieunternehmen stark an. Allerdings kamen zuletzt Befürchtungen auf, dass der Markt schon zu heiß gelaufen sein könnte.
"Die Risikostimmung der Finanzmarktakteure dreht dieser Tage im Wochenrhythmus", schrieb Investmentanalyst Henning Oligmüller von der Landesbank Baden-Württemberg am Freitag. Derzeit sei wieder "Risk on" angesagt, denn die Anleger stellten ihre vorherigen Sorgen bezüglich der Kursrisiken im KI-Sektor offenbar einstweilen zurück. Zur Stimmungsaufhellung am Markt dürften die jüngsten Äußerungen aus der Führungsriege der US-Notenbank Fed, welche die Hoffnungen auf eine weitere Leitzinssenkung im Dezember wiederbelebten, maßgeblich beigetragen haben.
Zum Wochenschluss richtete sich der Blick auf die Aktien von Einzelhandelskonzernen. Denn die US-Amerikaner nutzen den Brückentag nach "Thanksgiving" für gewöhnlich, um im Weihnachtsgeschäft Schnäppchen zu machen. So gewannen Walmart knapp ein Prozent.
Die Papiere von Amazon stiegen um gut ein Prozent. Die sogenannte "Black-Friday-Woche" des Online-Handelsriesen mit zahlreichen Rabattaktionen hat bereits am 20. November begonnen und läuft noch bis zum 1. Dezember.
Auch viele andere Branchenunternehmen locken zwar mit Preissenkungen. Nach Einschätzung von Marshal Cohen, Chefberater für den Einzelhandel beim Forschungsunternehmen Circana, gibt es aber wenig Grund zur Euphorie. So dürften die Gesamtausgaben etwa auf Vorjahresniveau liegen, wogegen der Absatz schrumpfen sollte.
Unter den Technologiewerten knüpften Micron an ihrem jüngsten Aufwärtstrend an und gewannen knapp zwei Prozent. Die japanische Regierung beschloss vor dem Wochenende einen Sonderhaushalt, um die Entwicklung von KI und Halbleitern weiter zu fördern. Seit 2021 reserviert der Inselstaat erhebliche Summen für die Wiederbelebung der heimischen Chipindustrie und die Förderung spezifischer Projekte wie etwa eine neue Micron-Fertigungsstätte in Hiroshima.
Aktien des Chipherstellers Broadcom profitieren weiter vom KI-Boom. Die Papiere stiegen erstmals über die Marke von 400 Dollar und lagen zuletzt 0,5 Prozent im Plus./la/he
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