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Wed Apr 08 11:02:20 CEST 2026
WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Lage für die Industrie in Deutschland bleibt schwierig. Im Februar legte der Auftragseingang nur um 0,9 Prozent im Monatsvergleich zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem kräftigeren Anstieg um 3,0 Prozent gerechnet. Im Januar waren die Bestellungen in den Industriebetrieben im Monatsvergleich um 11,1 Prozent gesunken.
Die positive Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im Februar sei zu einem großen Teil auf den deutlichen Anstieg in der Automobilindustrie zurückzuführen, hieß es weiter. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang insgesamt um 3,5 Prozent höher als im Vormonat.
Vor der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA wurde den Zahlen wenig Bedeutung beigemessen. "Nach dem heute Nacht vereinbarten Waffenstillstand sind sie aber ein wichtiger Indikator, wie es um die deutsche Wirtschaft vor dem Angriff der USA und Israels und dem darauf folgenden sprunghaften Anstieg der Energiepreise um die deutsche Wirtschaft stand", schreibt Commerzbank-Experte Ralph Solveen. "Dabei bleibt festzustellen, dass die erhoffte Belebung in der deutschen Industrie auch im Februar noch auf sich warten ließ."
"Trotz des jüngsten Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran bleibt die Lage angespannt", schreibt Thoma Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Die hohen Energiepreise hätten bereits realwirtschaftlichen Schaden verursacht. "Zum einen belastet die fragile geopolitische Situation die Stimmung. Zum anderen drücken die gestiegenen Energiepreise auf die Erträge vieler Unternehmen."/jsl/jha/
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