Nachrichten Detail
Sat Aug 08 11:05:27 CEST 2026
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Armin Papperger, Vorstandschef des größten deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall, sieht eine größere Verantwortungsbereitschaft junger Menschen für die Verteidigungsfähigkeit des Landes. "Deutschland und besonders die jungen Menschen haben gemerkt, dass ein Land ohne Verteidigungsfähigkeit nicht sicher sein und überleben kann", sagte Papperger der Deutschen Presse-Agentur.
Die aktuelle Diskussion über den Wehrdienst hält der 63-jährige Papperger für richtig. "Aber ich glaube, dass das im Bereich der Freiwilligkeit schwierig sein wird". Dass man auf diesem Weg vermutlich nicht genügend Menschen bekommen werde, sei bereits an den Zulaufzahlen der Bundeswehr abzulesen. Diese seien zwar positiv, aber nicht genug.
Zum 1. Januar trat das Gesetz über den neuen Wehrdienst in Kraft. Kern ist die verpflichtende Musterung für junge Männer ab dem Jahrgang 2008. So sollen Freiwillige für einen Ausbau der Truppe rekrutiert werden. Werden die Zielkorridore verfehlt, kann der Bundestag über eine sogenannte Bedarfswehrpflicht entscheiden.
Die Zahl der Bewerbungen bei der Bundeswehr ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums mit dem neuen Wehrdienst-Gesetz seit Januar um 24 Prozent auf rund 38.500 gestiegen.
Wehrpflicht und Zivildienst könnten zurückkehren
Die Bundesregierung trifft bereits Vorkehrungen, im Fall einer Rückkehr zur Wehrpflicht auch den Zivildienst wieder zu aktivieren. Das findet auch Rüstungschef Papperger gut. "Dienst an der Gesellschaft ist sicherlich etwas, was nicht schadet."
Die Wehrpflicht in Deutschland war 2011 ausgesetzt worden - damit endete auch der zivile Ersatzdienst für junge Männer, die aus Gewissensgründen den Dienst bei der Bundeswehr verweigerten.
Großer Bewerberandrang in Rüstungsindustrie
Das Interesse an Jobs in der Rüstungsindustrie ist weit größer als der Zulauf zur Bundeswehr. Die Waffenschmiede Rheinmetall kann sich vor Bewerbungen kaum retten. Allein in Deutschland bekommt der Konzern nach Unternehmensangaben pro Monat aktuell im Schnitt fast 23.000 Bewerbungen. Vergangenes Jahr gingen in Deutschland insgesamt 232.000 Bewerbungen ein, weltweit waren es 360.000. Aktuell hat die Firma etwa 34.000 Beschäftigte.
Allein in der Düsseldorfer Rheinmetall-Zentrale arbeiteten fast 1.000 Menschen, von denen die Hälfte um die 30 Jahre oder jünger seien, sagte Papperger. "Und das sind alles Menschen, die hoch motiviert sind und sich einsetzen." Die Verwaltungszentrale von Rheinmetall ist in Düsseldorf, das größte Werk steht im niedersächsischen Unterlüß./dot/DP/mis
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
