Nachrichten Detail
Thu Mar 05 12:19:29 CET 2026
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Nach den Gewinnen am Vortag haben die europäischen Börsen ihre Erholung am Donnerstag fortgesetzt. Die anfänglichen Verluste und das überschaubare Plus zeugten allerdings von der Vorsicht der Marktteilnehmer. "Zwar führen die militärischen Schläge der USA zu nachlassenden Raketenangriffen des Iran", sagte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Dennoch bleibt die Lage angespannt und die Straße von Hormus das Nadelöhr für die globale Konjunktur."
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg am Mittag um 0,33 Prozent auf 5.890,19 Punkte. Außerhalb der Eurozone legte der britische Leitindex FTSE 100 zuletzt um 0,4 Prozent auf 10.609,88 Punkte zu. Der Schweizer SMI tendierte dagegen kaum verändert.
Die Vorsicht spiegelte sich nicht zuletzt in den Verlusten des Reise- und Freizeitsektors wider. Die jüngste Erholung der Anfang der Woche wegen des Iran-Krieges unter Druck gekommenen Branche nahmen Anleger zum Anlass, zu verkaufen.
Zu den schwächeren Sektoren zählten auch die Konsumwerte. Hier standen Aktien von Reckitt unter Druck. Nach neuen Zahlen sank der Wert um 4,3 Prozent. Er fiel damit auf den tiefsten Stand im laufenden Jahr. Die Analysten von Bernstein lobten zwar die Resultate für das vierte Quartal. Doch James Edwardes Jones von der kanadischen Bank RBC verwies auf den lediglich durchwachsenen Ausblick. So habe der Hersteller von Reinigungsmitteln und Haushaltsprodukten darauf hingewiesen, dass das erste Quartal des laufenden Jahres nicht allzu stark werden dürfte.
Etwas besser sah es bei den Technologiewerten aus. Sie profitierten von den Vorgaben der Wall Street und aus Asien. Der US-Halbleiterkonzern Broadcom hatte sich zudem für das laufende zweite Quartal optimistisch geäußert. Zudem legten SAP zu. "Seit dem Start der US-Operation 'Epische Wut' stehen Software-Aktien plötzlich wieder auf der Kaufliste der Anleger", merkte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, dazu an.
Auch Ölwerte waren gefragt. Der Ölpreis hatte den mit Beginn des Iran-Krieges gestarteten Höhenflug fortgesetzt. Seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran am Wochenende hat sich Brent-Öl um mittlerweile etwa 16 Prozent verteuert. Am Dienstag wurde bei 85,12 Dollar zeitweise der höchste Stand seit Juli 2024 erreicht./mf/men
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
