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Thu Sep 24 14:47:42 CEST 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen knüpfen am Donnerstag wohl an ihre Vortagsverluste an. Vor allem dürfte es für den Nasdaq 100 weiter bergab gehen, der am Dienstag noch ein Rekordhoch verbucht hatte. Für den technologielastigen Leitindex liegt die Indikation des Brokers IG eine Stunde vor dem Auftakt knapp ein Prozent tiefer bei 30.177 Punkten. Der Dow Jones Industrial wurde 0,3 Prozent niedriger auf 51.368 Zähler taxiert.
Die Aktienkurse leiden unter einem erneuten Anstieg der Ölpreise, der eine weitere Verkaufswelle am Anleihemarkt auslöste. Die Renditen 30-jähriger Staatsanleihen wurden davon auf den höchsten Stand seit 2004 getrieben. Laut Simon Wiersma von der ING Bank entwickelt sich dies jetzt wieder zu einem "spürbaren Gegenwind für Aktien".
Außerdem rückt die Sorge vor einer höheren Inflation wieder in den Mittelpunkt. Die Warnung eines iranischen Vertreters, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten weiter eskalieren und auf noch mehr Regionen übergreifen könnte, hatte die Ölpreise zuletzt wieder in die Höhe getrieben. Zudem erwägt die US-Regierung einen Diesel-Exportstopp.
Die Gegenbewegung im Technologiesektor zeigt sich vorbörslich bei allen Mitgliedern aus der Gruppe der sogenannten Glorreichen Sieben. Nahe am Vortagsniveau liegend, zeigte sich Apple relativ robust. Nach dem guten Lauf der vergangenen Tage, den Fantasie für den eigenen KI-Agenten Muse ausgelöst hatte, kam die Meta -Aktie vorbörslich um 1,7 Prozent von ihrem Hoch seit einem Jahr zurück. In der Breite geben an der Nasdaq die Chipwerte weiter nach.
Aktien von Dropbox gehörten mit mehr als vier Prozent zu den Verlierern. Sie wurden von der Citigroup zum Verkauf empfohlen mit dem Argument des Experten Steven Enders, dass die Aktien zuviel vorweg genommen haben für die Chancen, die mit der KI-Strategie des Speicherplatzanbieters verbunden sind. Vor einigen Tagen hatte der Kurs das höchste Niveau seit der Frühphase des Börsengangs im Jahr 2018 erreicht.
Bei MGM Resorts gibt es vorbörslich einen Rückschlag um zehn Prozent. Der bislang mit einem Minderheitsanteil beteiligte Medienkonzern People Inc hat seine Übernahmeofferte für die restlichen Anteile an der Hotel- und Casinokette zurückgezogen.
Eine positive Erscheinung sind die Aktien von Everpure , die um 4,5 Prozent zulegen. Der ehemals unter dem Namen Pure Storage bekannte Anbieter von Flash-Speichern und Datenmanagement-Lösungen überzeugte die Anleger mit seinem mittelfristigen Umsatzausblick. Die entsprechende Zielsetzung für das Jahr 2028 liege über den Erwartungen, hieß es./tih/jha/
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