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ROUNDUP 2: Bilfinger will operativ noch besser werden - Dividende soll steigen

Wed Mar 04 13:41:37 CET 2026

(Neu: Aussagen aus der Pressekonferenz zum Nahen Osten, Hintergrund, Aktienkurs)

MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Industriedienstleister Bilfinger hat im abgelaufenen Geschäftsjahr von einer anhaltend guten Nachfrage und seinen jüngsten Zukäufen profitiert. Umsatz und operatives Ergebnis legten 2025 deutlich zu. Auch im laufenden Jahr rechnet Bilfinger mit einem nachhaltig profitablen Wachstum, wie der MDax-Konzern am Mittwoch in Mannheim mitteilte. Die Aktie gab im frühen Handel mehr als vier Prozent nach, zuletzt waren es noch gut 2,6 Prozent Minus.

2026 soll der Konzernumsatz auf bis zu 5,9 Milliarden Euro klettern. Im schlechtesten Fall könnten die Erlöse auf dem Vorjahresniveau verharren. Das ist so viel, wie Analysten im Schnitt etwa auf ihren Zettel haben. Vom Erlös sollen mit 5,8 bis 6,2 Prozent als operatives Ergebnis (Ebita-Marge) hängen bleiben. Experten rechneten zuletzt mit einem Wert von 6,1 Prozent. Insgesamt sei Bilfinger auf einem guten Weg, die 2023 gesetzten Ziele bis 2027 zu erreichen, schrieben Unternehmenschef Thomas Schulz und Finanzchef Matti Jäkel bei Vorlage der Zahlen in einem Aktionärsbrief.

Zugleich werde 2026 aufgrund des volatilen Marktumfelds ein Übergangsjahr auf dem Weg zu den neuen Mittelfristzielen 2030, so der Vorstand. Das Management erwartet, dass sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld in der zweiten Jahreshälfte erholen wird. Das Wachstum und die Rentabilität würden diesem Trend folgen.

Mit positiven Impulsen rechnet das Unternehmen in Europa vor allem aus der Dekarbonisierung, der Digitalisierung und KI-getriebenen Investitionen sowie dem anhaltenden Trend zum Outsourcing. Herausfordernd bleibe weiterhin die Chemie und Petrochemie, hieß es. Die USA profitierten von steuerlichen Anreizen und Investitionen in KI- und Chip-Infrastruktur.

Aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten hat Bilfinger laut Konzernchef Schulz sein Krisenmanagement aktiviert. Das Unternehmen beschäftige 3.000 bis 4.000 Beschäftigte in der Region und mache mit dieser etwa vier Prozent des Konzernumsatzes, sagte er. Bilfinger sei in sieben Ländern tätig, habe aber keine Mitarbeiter im Iran. Der Konzern betreibe ein sehr lokales Geschäft und sei deshalb von Behinderungen beim Warenverkehr nicht betroffen.

2025 wuchs der Umsatz im Jahresvergleich um acht Prozent auf gut 5,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Unternehmenswert (Ebita) legte mit 299 Millionen Euro um 13 Prozent zu. Dazu trug auch der Sparkurs bei. Die entsprechende Marge verbesserte sich von 5,2 auf 5,5 Prozent.

Unter dem Strich ging der Gewinn aufgrund höherer Steuern um zwei Prozent auf 176 Millionen Euro zurück. Von der Geschäftsentwicklung sollen auch die Aktionäre profitierten: Die Dividende soll auf 2,80 Euro erhöht werden. Für 2024 hatte Bilfinger 2,40 Euro je Aktie gezahlt.

Erst im Dezember gab das Bilfinger-Management neue Mittelfristziele bekannt. Demnach peilt Bilfinger bis 2030 im Schnitt ein jährliches Umsatzplus von 8 bis 10 Prozent an. Davon sollen als Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Unternehmenswert (Ebita) 8 bis 9 Prozent übrigbleiben. Wachsen wollen die Mannheimer sowohl aus eigener Kraft als auch durch Zukäufe.

Zudem hat das Unternehmen seine Segmentstruktur verändert. Seit 2026 basieren die Bereiche auf Regionen. Zu der Region Westeuropa gehören ab diesem Jahr Großbritannien, Belgien und die Niederlande. Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH), Skandinavien sowie der Geschäftsbereich Technologies werden Teil von Zentraleuropa. Der Bereich International umfasst Osteuropa, Naher Osten und Nordamerika.

Bilfinger ist auf die Planung, Errichtung, Wartung, Modernisierung und Automatisierung von Industrie- und Energieerzeugungsanlagen spezialisiert./mne/tav/stk

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