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Wed Jan 28 12:14:27 CET 2026
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Vor der Bekanntgabe der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed sowie der Veröffentlichung von Geschäftszahlen von Microsoft und Tesla am Abend haben sich die Marktteilnehmer an den europäischen Börsen vorsichtig verhalten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat am Mittag auf der Stelle.
Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,39 Prozent auf 10.167,95 Zähler. Mit dem Schweizer SMI ging es um 1,14 Prozent auf 13.065,84 Punkte nach unten, wobei die Pharmaaktien belasteten.
Eine Zinsänderung in den USA gilt als unwahrscheinlich, weshalb die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell um so mehr Beachtung finden sollten. "Interessant dürfte sein, ob noch bis Mai an der Zinsschraube gedreht wird", so Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG Markets. Denn dann wird "Powell die US-Notenbank verlassen und voraussichtlich durch einen Trump-Befürworter ersetzt werden."
Am Markt setzten die Zahlen von Schwergewichten Akzente. Der Technologiesektor profitierte dabei von den deutlichen Gewinnen von ASML . Der ungebremste KI-Boom hatte die Geschäfte des Chipausrüsters kräftig angetrieben. Im Schlussquartal erzielten die Niederländer bei Umsatz und Auftragseingang jeweils einen Rekordwert. Für 2026 peilt das Unternehmen ein weiteres Umsatzwachstum an. Zudem teilte es am Mittwoch im Zuge der Veröffentlichung aktueller Geschäftszahlen mit, bis Ende 2028 eigene Aktien im Wert von bis zu 12 Milliarden Euro zurückkaufen zu wollen. Die Aktie legte um 5,1 Prozent zu und markierte damit ein Rekordhoch.
Andere Halbleiterwerte stiegen im Sog des starken Auftragseingangs von ASML, der als positives Signale für die Branche gewertet wurde. Gute Nachrichten gab es auch aus Asien. Der südkoreanische Chip-Hersteller SK Hynix hatte im Schlussquartal 2025 mit dem operativen Gewinn die Konsensprognose um fast 15 Prozent übertroffen. Zudem hatte am Vorabend der US-Halbleiterkonzern Texas Instruments mit einem überraschend robusten Ausblick für das erste Quartal überzeugt.
Das genaue Gegenteil für die eigene Branche bewirkten die Zahlen von LVMH . Der Luxusgüterkonzern hatte im vergangenen Geschäftsjahr weniger Umsatz und Gewinn erzielt als im Jahr zuvor. Grund war ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld. So sank vor allem in Europa die Nachfrage im zweiten Halbjahr. Dazu belasteten die Handelskonflikte die Konsumlaune vor allem im Wein- und Spirituosengeschäft in Kernmärkten wie China und den USA. Die Aktie fiel um 6,8 Prozent. Das zog auch andere Werte wie Kering , die um 2,9 Prozent sanken, nach unten.
Noch schwächer als die Luxuswerte tendierte der Pharmasektor. Belastend dürfte ein Entscheid in den USA gewirkt haben, der den Spielraum für höhere Medikamentenpreise einschränkt, hieß es am Markt. Für die Branche sei dies zwar nur indirekt relevant, dennoch dürfte die Unsicherheit im Sektor weiter zunehmen. Novartis sanken um 2,1 Prozent, Sanofi um 1,9 Prozent.
Nicht ganz so stark war die Kursreaktion von Volvo . Die anhaltend maue Nachfrage hatte dem Lkw-Bauer auch im Schlussquartal zugesetzt. Trotz Rückgängen bei Umsatz und Gewinn schlossen die Schweden aber besser ab als erwartet. Nach der langen Nachfrageschwäche sieht das Management für 2026 nun Lichtblicke, unter anderem auf dem nordamerikanischen Markt, wie aus der Konzernmitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Die Aktie stieg zum Handelsstart um gut 3 Prozent. Die Aktie gewann 1,6 Prozent./mf/mis
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