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Mon Mar 30 18:20:00 CEST 2026
KRZYZOWA (dpa-AFX) - Deutschland und Polen sichern der Ukraine auch vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs ihre unverbrüchliche Unterstützung zu. Es gebe "die Gefahr, dass die Eskalation im Nahen Osten den Fokus der internationalen Unterstützung von der Ukraine ablenkt und die Entwicklung auf den Energiemärkten Russlands in die Hände spielt", sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) bei einem Treffen mit seinem polnischen Kollegen Radoslaw Sikorski in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Krzyzowa (Kreisau).
Wadephul fügte hinzu: "Unsere gemeinsame Antwort darauf ist klar: Wir weichen keinen Schritt zurück. Wir stehen voll und ganz an der Seite der Ukraine." In Kreisau sei besonders "offensichtlich, dass die entschiedene Unterstützung der Ukraine in ihrem Freiheitskampf nicht nur eine sicherheitspolitische Konsequenz ist. Sie ist gleichzeitig die zwingende Konsequenz aus unserer Geschichte."
Sikorski: Frieden und Freiheit verteidigen sich nicht von selbst
Sikorski betonte, europäische Werte wie Frieden, Versöhnung, Freiheit und Solidarität würden sich nicht von selbst verteidigen: "Das ist etwas, um das wir uns jeden Tag bemühen müssen. Er kritisierte, Russland sei zu den "schlimmsten zaristischen und kommunistischen Mustern der Geschichte zurückgekehrt" und schüre in seinem Volk den Drang nach Vorherrschaft und Aggression gegenüber den Nachbarn.
Das EU- und Nato-Land Polen ist einer der wichtigsten politischen und militärischen Unterstützer der von Russland angegriffenen Ukraine. Es hat auch eine knappe Million Kriegsflüchtlinge aus dem Nachbarland aufgenommen.
Besuch als Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit
Wadephul betonte, er wolle mit seinem Besuch in der Jugendbegegnungsstätte ein "Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit" setzen. "Wir haben heute hier mit deutschen und polnischen Jugendlichen gesprochen, und deren Zusammenhalt, deren Zuversicht und auch deren Sorgen sind für uns alle und für mich ganz persönlich Ansporn, weiter für unsere Freundschaft und unsere Verbundenheit zu arbeiten", sagte er. Dies gelte gerade in Zeiten, in denen das deutsch-polnische Verhältnis neuen Anfeindungen ausgesetzt sei.
Unterschiede müsse man als Bereicherung begreifen und trotz allem Trennenden zusammenhalten, sagte Wadephul weiter. Europäische Einheit sei kein Zustand, sondern ein Prozess.
Treffen auf historischem Gelände
Der Gutshof der Adelsfamilie von Helmuth James von Moltke in Kreisau war während des Zweiten Weltkrieges der Treffpunkt des Kreisauer Kreises, einer bürgerlichen Widerstandsgruppe. Nach dem misslungenen Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wurden viele der Mitglieder hingerichtet.
Wenige Tage nach dem Fall der Berliner Mauer trafen im November 1989 der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und Tadeusz Mazowiecki, der erste demokratisch gewählte polnische Ministerpräsident nach dem Zweiten Weltkrieg, bei der "Kreisauer Versöhnungsmesse" zusammen. Die Umarmung beider Politiker während der Messe gilt als Beginn eines neuen Kapitels im deutsch-polnischen Verhältnis nach dem demokratischen Umbruch 1989. Seit 1994 befindet sich auf dem Gelände die Jugendbegegnungsstätte. Im Anschluss besuchten Wadephul und Sikorski die Evangelische Friedenskirche zur heiligen Dreifaltigkeit in Schweidnitz (Swidnica). Die Kirche gilt als größte Fachwerkkirche Europas und steht auf der Weltkulturerbe-Liste der Unesco./bk/dhe/DP/zb
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