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Wed Feb 11 18:11:13 CET 2026
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - An den europäischen Aktienbörsen haben die Anleger am Mittwoch nach Bekanntwerden von US-Arbeitsmarktdaten Nervosität gezeigt. Nach stärkeren Schwankungen beendete der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 den Handel mit minus 0,19 Prozent auf 6.035,64 Punkte.
Außerhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 im Verlauf auf ein Rekordhoch und schloss mit plus 1,14 Prozent auf 10.472,11 Zähler. Starke Rohstoff- und Ölwerte schoben den "Footsie" an. Der Schweizer SMI gewann 0,21 Prozent auf 13.547,08 Punkte.
Auf den ersten Blick waren die US-Jobdaten solide, die Beschäftigtenzahl stieg in den Vereinigten Staaten im Januar deutlich stärker als erwartet. Allerdings wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert. Was dies für die Zinsen in den USA in den nächsten Monaten bedeutet, darüber waren sich Marktbeobachter nicht ganz einig.
"Der Januar-Arbeitsmarkt gibt jedenfalls keinen Anlass für eine rasche geldpolitische Lockerung", kommentierten die Volkswirte der Commerzbank. Die Ökonomen der niederländischen ING Bank halten hingegen weitere Zinssenkungen für möglich. Die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate zeige, dass - außerhalb des Freizeit- und privaten Gesundheits- sowie des öffentlichen Sektors - die Wirtschaft eigentlich beständig Jobs verloren habe, so die ING-Experten.
Ahold Delhaize waren im EuroStoxx der Tagessieger mit plus 11,6 Prozent. Der niederländische Supermarktbetreiber konnte der Konsumflaute in den USA trotzen und im vierten Quartal überraschend viel verdienen. Im größten Markt des Konzerns steigerte Ahold die verkauften Mengen gegen den Branchentrend. Der schwache Dollar bremste zwar, dennoch fielen die Ergebnisse spürbar besser aus als von Experten erwartet.
Technologiewerte waren schwach. Adyen landeten im EuroStoxx mit minus 6,5 Prozent auf dem letzten Platz. SAP verloren 5,2 Prozent. Zudem brachen Dassault Systemes um gut ein Fünftel ein. "Kein Silberstreif am Horizont", merkte Analyst Charles Brennan von Jefferies zu den Quartalszahlen des französischen Software-Entwicklers an./ajx/he
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