Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

Schweiz weiter auf US-Beobachtungsliste für Währungsmanipulationen

Thu Jul 23 23:49:07 CEST 2026

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Schweiz bleibt mit neun anderen Ländern auf der US-Beobachtungsliste für Währungsmanipulationen. Allerdings hat das Land Chancen, bei der nächsten Ausgabe des Reports von der Liste gestrichen zu werden.

In dem alle sechs Monate veröffentlichten Bericht untersucht das US-Finanzministerium die Praktiken von größeren Handelspartnern der Vereinigten Staaten, die insgesamt rund 80 Prozent des US-Außenhandels ausmachen. US-Finanzminister Scott Bessent will damit gegen unfaire Währungspraktiken vorgehen, die amerikanischen Unternehmen schaden würden, wie laut einer Mitteilung vom Donnerstag sagte.

Der jetzige Report hat festgestellt, dass keiner der größeren Handelspartner alle drei Kriterien für eine vertiefte Untersuchung im Jahr 2025 erfüllt habe, hieß es. Allerdings stünden zehn Länder auf der Beobachtungsliste, deren Währungspraktiken und Wirtschaftspolitik eine erhöhte Aufmerksamkeit verdiene. Diese seien neben der Schweiz China, Japan, Südkorea, Taiwan, Thailand, Singapur, Vietnam und Irland.

Auf die Liste wird ein Land gesetzt, wenn es zwei von drei Kriterien erfüllt. Und wenn ein Land mal auf der Liste ist, bleibt es für mindestens zwei halbjährliche Reports lang drauf. Damit will die US-Regierung sicherstellen, dass die ergriffenen Maßnahmen dauerhaft sind.

Chance bei der nächsten Ausgabe

Das US-Finanzministerium hatte die Schweiz im Juni 2025 auf die Beobachtungsliste gesetzt. Nun könnte die Schweiz beim nächsten Bericht von der Liste gestrichen werden. Im aktuellen Report haben die Schweiz sowie Thailand und Singapur nur noch eines von drei Kriterien erfüllt. "Sie werden von der Beobachtungsliste entfernt, wenn sie bei dem nächsten Report weniger als zwei Kriterien erfüllen", schrieb das US-Finanzministerium.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat den Vorwurf der Währungsmanipulation stets zurückgewiesen. Im vergangenen September hatten das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD), die Nationalbank und das US-Finanzministerium eine entsprechende gemeinsame Erklärung in makroökonomischen und wechselkursbezogenen Fragen unterschrieben.

Darin bekräftigen die Schweiz und die USA, Wechselkurse nicht dazu zu benutzen, Zahlungsbilanzanpassungen zu verhindern oder sich unfaire Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Zudem bestätigte die Erklärung, dass eine Devisenmarktintervention für die SNB ein wichtiges geldpolitisches Instrument sei, um angemessene monetäre Rahmenbedingungen zu gewährleisten und die gesetzliche Aufgabe der Preisstabilität zu erfüllen./jb/AWP/he

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.