Nachrichten Detail
Wed Aug 19 15:07:40 CEST 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Unsicherheit unter den Anlegern wegen steigender Anleihezinsen und der problematischen Lage in Nahost lässt die Anleger auch am Mittwoch nicht los. Der Dax machte bis zum frühen Nachmittag moderate Verluste vom Morgen wett. Die Anfang August erstmals passierte Marke von 26.000 Punkten geriet damit zunächst nicht wieder in Gefahr.
Am frühen Nachmittag lag der deutsche Leitindex mit 0,1 Prozent im Plus bei 26.149 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen bewegte sich mit 31.951 Punkten 0,4 Prozent höher und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte auch zu. Für die New Yorker Leitindizes lagen die Indikationen zuletzt auch etwas im Plus.
Im Fokus standen erneut die zinssensitiven Halbleiterwerte nach ihrer Korrektur, die am Vortag eingesetzt hatte. Den Auslöser dafür sieht die LBBW in Zeiten hoher Anleiherenditen "am langen Ende der Zinskurve" und der damit größer werdenden Sorge, ob die angekündigten Investitionsprogramme im Bereich der Künstlichen Intelligenz in einem Umfeld steigender Finanzierungskosten Bestand haben.
Im Asien-Handel war die Tech-Korrektur vor diesem Hintergrund zunächst weiter gegangen, genauso wie hierzulande. Infineon konnte aber zuletzt seinen Abschlag auf 0,7 Prozent reduzieren. Zuerst versuchte der koreanische Chipriese SK Hynix , die Lage mit einem großen Aktienrückkaufpaket zu beruhigen. Später half dann auch die Nachricht über einen Halbleiterdeal zwischen Google und dem US-Unternehmen Marvell Technology .
Im Gesundheitssektor strahle ebenfalls eine Nachricht aus den USA positiv aus. Die Konzerne Merck & Co und Moderna meldeten dort Erfolge mit einem mRNA-Krebsimpfstoff, was den Moderna-Aktien vorbörslich ein Kursfeuerwerk bescherte.
Im Nebenwerte-Index SDax beschäftigte Heidelberger Druck die Anleger mit der Erkenntnis, dass der Maschinenbauer trotz eines schwachen ersten Geschäftsquartals an seinen Jahreszielen festhält. Die erste Reaktion der Anleger war dennoch klar negativ, zuletzt aber konnten die Titel ihr Minus auf weniger als ein Prozent reduzieren.
Die Titel von Redcare Pharmacy standen mit Zahlen von DocMorris im Blickfeld. Sie konnten aber kaum davon profitieren, dass der Konkurrent im ersten Halbjahr den Verlust verringern konnte und seine Umsatz- und Ergebniszielspannen anhob. Der DocMorris-Kurs pendelte sich zwar im Plus ein, doch bei Redcare stand er zuletzt nur leicht über dem Vortagsniveau.
Die Aktionäre des Rüstungsunternehmens Renk freuten sich über einen zweiprozentigen Kursgewinn. JPMorgan-Analyst David Perry schürte bei den Anlegern Übernahmefantasie. Auch wenn er aktuell kein konkretes Übernahmeangebot ausmacht, sieht er die Augsburger doch als attraktives Ziel für einen größeren Branchenkollegen.
Sehr begehrt waren im Kielwasser von Renk auch die sechs Prozent höheren Titel des Rüstungszulieferers Vincorion . Anderswo im Sektor wurde jedoch keine Übernahmefantasie eingepreist, denn die Aktien des größten deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall gaben als Dax-Schlusslicht um fast zwei Prozent nach./tih/jha/
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
