Nachrichten Detail
Wed Oct 14 13:32:00 CEST 2026
RIAD/SANAA (dpa-AFX) - An der Zentrale des saudischen Ölkonzerns Aramco ist nach einem mutmaßlichen Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz ein Feuer ausgebrochen. Es sei aufgrund eines Angriffs zu einem "begrenzten Brand" gekommen, teilte das Energieministerium in Riad mit. Es sei niemand zu Schaden gekommen. Das saudische Militärbündnis zum Kampf gegen die Huthi teilte mit, eine Rakete der Miliz sei dort abgefangen und zerstört worden.
Saudi Aramco ist der staatliche Ölkonzern des Königreichs. Er zählt zu den wertvollsten Konzernen weltweit und hat seinen Sitz in der Metropolregion Dammam im Osten Saudi-Arabiens, von wo die Ölproduktion und der Export gesteuert werden.
Die Huthi hatten zuvor mit Angriffen auf die Aramco-Zentrale und erneuten Attacken am Flughafen Riad gedroht, falls Saudi-Arabien seinerseits die jemenitische Hauptstadt Sanaa angreifen würde. Diese wird seit rund zehn Jahren von den Huthi kontrolliert.
Huthi-Militärsprecher Jahja Sari sagte, die Bewegung habe dieses und weitere Ziele mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern angegriffen und damit "Brände und Zerstörung" verursacht. Weitere Angriffe auf saudische Flughäfen und Energie-Anlagen würden folgen.
Marschflugkörper über Riad
Der saudische Zivilschutz teilte mit, dass in der Nacht zwei Marschflugkörper über der Hauptstadt Riad abgefangen worden seien. Durch herabfallende Trümmerteile seien vier Menschen verletzt und 15 Häuser beschädigt worden.
Im Jemen gehen unterdessen die seit Wochen andauernden Kämpfe unter anderem in der Provinz Tais weiter. Aus Kreisen der Regierungstruppen hieß es, die Huthi hätten einen wichtigen Zugangspunkt zur Stadt Tais eingenommen. Vorher habe es schwere Gefechte mit Soldaten der international anerkannten Regierung gegeben. Tais ist die drittgrößte Stadt im Jemen. Im Bürgerkrieg wurde sie jahrelang belagert. Die Huthi wollten den strategisch wichtigen Ort komplett einnehmen.
Für Zehntausende Familien haben die neuen Kämpfe weiter dramatische Folgen. Nach UN-Angaben sind deswegen nahezu 200.000 Menschen vertrieben worden. Bereits vor Beginn der jüngsten Gewalt gab es im Jemen 4,8 Millionen Binnenflüchtlinge. Die Gesundheitsversorgung ist schlecht. Krankheiten wie Cholera und Masern breiten sich auch angesichts der Fluchtbewegungen zunehmend aus.
Das Welternährungsprogramm (WFP) teilte mit, unter anderem wegen der Kämpfe um Tais seien im Land 800.000 Menschen von humanitärer Versorgung abgeschnitten. Wegen der sich verschiebenden Fronten und gesperrter Straßen sei der Zugang dort und an der Westküste stark eingeschränkt. In dem stark verarmten Land haben demnach mehr als 18 Millionen Menschen nicht genug zu essen./jot/DP/mis
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
