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Mon Mar 09 11:32:24 CET 2026
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Das Kriegsgeschehen im Nahen Osten hat den europäischen Börsen einen sehr schwachen Wochenauftakt beschert. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 fiel auf den tiefsten Stand seit Ende November. Gegen Mittag ging es um zwei Prozent auf 5.602 Zähler abwärts. Seit Beginn der Kampfhandlungen hat das Börsenbarometer fast neun Prozent eingebüßt.
"Die Schwierigkeiten bei der Wiederöffnung der Straße von Hormus halten an und Fortschritte bei einem möglichen Machtwechsel in Teheran bleiben aus", schrieb Nicola Grass, Portfolio-Manager der Zürcher Kantonalbank. Der Iran beweise zudem die Fähigkeit, kritische Infrastrukturen in benachbarten Ländern anzugreifen.
Außerhalb der Eurozone hielt sich der britische Leitindex FTSE 100 mit minus 1,1 Prozent auf 10.168 Punkte etwas besser. Der Schweizer SMI büßte gut zwei Prozent auf 12.819 Zähler ein.
Vor allem der heftige Anstieg der Energiepreise schickte die Aktienkurse auf Talfahrt. Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent schnellte zeitweise um fast 30 Prozent nach oben auf knapp 120 US-Dollar. Zuletzt betrug der Anstieg noch 13 Prozent. Ähnlich ausgeprägt war der Anstieg des Preises für in Amsterdam gehandeltes Flüssiggas.
Der europäische Sektor der Öl- und Gasproduzenten konnte davon aber nicht länger profitieren, er lag leicht im Minus. Denn der starke Preisanstieg der Energieträger droht die weltweite Konjunktur abzuwürgen. Das wiederum dürfte die Nachfrage nach Öl und Gas erheblich drosseln.
Diese Konjunktursorgen bekamen am Montag die Rohstoffproduzenten am stärksten zu spüren. Der Sektor sackte um 3,4 Prozent ab und war das Schlusslicht auf dem Sektortableau. Rio Tinto büßten in London 2,7 Prozent ein, belastet auch von einer Abstufung von "Overweight" auf "Neutral" durch JPMorgan. ArcelorMittal sackten in Paris um 6 Prozent ab, nachdem JPMorgan die Papiere des Stahlherstellers auf "Underweight" gesenkt hatte.
In Zürich verbilligten sich Roche-Aktien um 5 Prozent. Anleger zeigten sich enttäuscht darüber, dass der Brustkrebswirkstoff Giredestrant die gesteckten Ziele in einer zulassungsrelevanten Studie nicht erreicht hat. Novo Nordisk legten in Kopenhagen um 1,1 Prozent zu. Der Streit um den Verkauf von Abnehmmedikamenten zwischen den Dänen und dem US-Telemedizinanbieter Hims & Hers dürfte durch eine Kooperation der beiden Unternehmen beendet werden./bek/nas
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