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Fri Mar 06 11:27:42 CET 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Angelockt von positiven Analystenkommentaren haben Anleger bei der DHL Group den Kursrücksetzer vom Vortag zum Wiedereinstieg genutzt. Die Papiere des Logistikkonzerns waren am Freitag in der Spitze um bis zu 3,4 Prozent in die Höhe geschnellt und gewannen bis zum späten Vormittag noch knapp 2 Prozent auf 46,72 Euro. Der deutsche Leitindex Dax bewegte sich kaum vom Fleck.
Nun betonten Fachleute das Ertragspotenzial der Bonner. Experte Marco Limite von der britischen Investmentbank Barclays sieht durch die Nahost-Eskalation Schub für die Gewinnentwicklung des Konzerns und stufte deshalb die Aktien hoch. DHL sei ein "Luftfracht-Player" und hier ergebe sich ein günstiges Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage.
Muneeba Kayani von der Bank of America gab ihre skeptische Haltung den Aktien gegenüber auf und empfahl sie jetzt in einem Sinneswandel zum Kauf. Die Verwerfungen in den Frachtmärkten durch den Iran-Krieg kämen dem Konzern mit seinem großen, flexiblen Netzwerk zupass.
Analyst Dirk Schlamp von der DZ Bank argumentierte ähnlich und nahm DHL in eine Empfehlungsliste auf. Die Anteilsscheine würden durch mehrere potenzielle positive Kurstreiber unterstützt. So könnte in den kommenden Quartalen insbesondere eine Stabilisierung beziehungsweise Erholung der globalen Transportvolumina vor allem im Express- und Speditionsgeschäft zu einer Beschleunigung des operativen Gewinnwachstums führen.
Ebenso könnte das globale Netzwerk der DHL Schlamp zufolge in Phasen kurzfristiger Störungen der Lieferketten von zusätzlicher Nachfrage nach zeitkritischen Luftfracht- und Expresslösungen profitieren. Zudem erschienen die Aktien im Vergleich zu den Papieren der Wettbewerber weiterhin attraktiv bewertet.
Am Donnerstag hatte der von geopolitischer Unsicherheit geprägte Ausblick der Bonner die Anleger noch verschreckt. Seit Beginn des Jahres gerechnet sind die DHL-Aktien kaum vorangekommen, während der Dax fast drei Prozent im Minus liegt. Charttechnisch werden die Papiere bereits seit Anfang November durch die viel beachtete 200-Tage-Durchschnittslinie gestützt, die den langfristigen Trend beschreibt./la/tih/men
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