Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Weiter auf Talfahrt

Tue Sep 15 09:52:57 CEST 2026

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die neu aufgeflammten KI-Bedenken und der hohe Ölpreis scheinen auch am Dienstag eine Bürde für den deutschen Aktienmarkt zu sein. Der Dax fiel am Vormittag um 0,7 Prozent auf 25.260 Punkte auf das niedrigste Niveau seit mehr als sieben Wochen. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor 0,6 Prozent auf 30.859 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,9 Prozent abwärts.

Für die Aktienmärkte sei es derzeit schwer, sich zu behaupten, konstatierte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Die steigenden Energiepreise und steigenden Zinsen sind ein Teufelskreis, der die Zukunftsperspektiven der Aktien gleich auf mehrere Arten belastet."

Der Ölpreis blieb über Nacht auf seinem hohen Niveau. "Nach dem Vorrücken der Huthis im Jemen wird gar das Niveau von 110 US-Dollar pro Barrel ins Visier genommen", schrieb am Morgen der Commerzbank-Devisenexperte Michael Pfister. Dies lenkt die Aufmerksamkeit noch stärker auf die am Mittwoch erwartete Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed, bei der Anleger mit einer geldpolitischen Straffung rechnen.

Nach dem Ausverkauf wegen wachsender Befürchtungen, dass sich das Tempo der Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz verlangsamen könnte, blieb eine Erholung der KI- und Halbleiterwerte in Asien mehr oder weniger aus. Das Vertrauen in die Technologie und ihre Potenziale bleibt also angeschlagen.

Der Fotodienstleister Cewe will bis zu 150.000 eigene Aktien im Umfang von bis zu 18 Millionen Euro vom Markt zurückkaufen. Dies entspreche etwa zwei Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Die Cewe-Aktie gewann als Top-Wert im SDax 3,2 Prozent.

Deutz besorgte sich mit einer Kapitalerhöhung frisches Geld. Die Ausgabe von gut 15,26 Millionen neuen Aktien ergab einen Bruttoemissionserlös von rund 179 Millionen Euro, wie der Motorenbauer am Dienstag mitteilte. Die Konzernführung will mit den Einnahmen die finanzielle Flexibilität mit Blick auf künftige Wachstumschancen stärken. Der Aktienkurs sackte um 4,8 Prozent ab.

Die Papiere von Schott Pharma stiegen um 2,4 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan die Bewertung mit "Overweight" aufgenommen hatte. Der Spezialist für Aufbewahrung und Verabreichung injizierbarer Medikamente profitiere von strukturellen Trends sowie seiner führenden Marktposition und berge bis 2029 ein Ergebnissteigerungspotenzial von 14 Prozent per annum, betonte Analyst Philip Omnou am Montag.

Die Aktien von Evonik büßten 2,7 Prozent ein. Zuvor hatte die Investmentbank Morgan Stanley die Titel des Spezialchemiekonzerns von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft./edh/stk

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.