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Thu Apr 30 17:00:32 CEST 2026
(Kurs aktualisiert)
INDIANAPOLIS (dpa-AFX) - Der US-Pharmakonzern Lilly hat dank der ungebrochen hohen Nachfrage nach seinen Gewichtssenkern einen überraschend starken Jahresstart hingelegt. Konzernchef David Ricks wird noch optimistischer für das Gesamtjahr. Er setzt dabei auch auf die neue Abnehmpille Foundayo, die Anfang April in den USA zugelassen wurde. Die Nachrichten hauchten der Aktie neues Leben ein. Im frühen US-Handel sprang das Papier um neun Prozent hoch, zuvor hatte der Kurs im bisherigen Jahresverlauf allerdings auch rund ein Fünftel an Wert eingebüßt.
Ricks will nun im laufenden Jahr den Umsatz auf 82 bis 85 Milliarden US-Dollar (70,1 bis 72,7 Mrd Euro) hochtreiben, das sind jeweils an beiden Enden der Spanne zwei Milliarden mehr. 2025 hatte der Konzern gut 65 Milliarden Dollar erlöst.
Bereits im ersten Quartal erzielte der wichtigste Konkurrent des dänischen Herstellers Novo Nordisk deutliche Zuwächse. Der Erlös kletterte angeschoben durch einen höheren Absatz um 56 Prozent auf 19,8 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit weit weniger gerechnet. Schub kam wie üblich von einem guten Lauf der großen Kassenschlager - allerdings hatte der Konzern hier in den USA und in China mit sinkenden Preisen zu kämpfen.
Der Umsatz mit der Diabetes-Spritze Mounjaro, dem Bestseller von Lilly, lag aber im Quartal mit einem Anstieg auf 8,7 Milliarden Dollar klar über den am Markt erwarteten 7,2 Milliarden. Die Erlöse mit dem Abnehmmittel Zepbound kletterten auf 4,2 Milliarden Dollar, hier lagen die Prognosen bei 4 Milliarden.
Weiter teilte das Unternehmen mit, dass die neue Abnehmpille Foundayo einen "starken Start" hingelegt habe. Mehr als ein Dutzend großer Telemedizin-Plattformen bieten das Medikament demnach bereits an und stehen zum Start für rund 35 Prozent der Verschreibungen.
Unter dem Strich schwoll der Gewinn auf 7,4 Milliarden Dollar an, nach lediglich 2,8 Milliarden ein Jahr zuvor. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte mit 8,55 Dollar auf mehr als das Zweieinhalbfache. Für diese Kennziffer erhöhte Ricks ebenfalls seine Jahresprognose: Hier stehen nun 35,50 bis 37 Dollar je Aktie im Plan statt der zuvor angepeilten 33,50 bis 35 Dollar.
Lilly ist zwar später in den milliardenschweren Markt für Gewichtssenker eingetreten als der bis dahin als Primus geltende dänische Hersteller Novo Nordisk, hat im Konkurrenzkampf aber zuletzt deutlich an Fahrt gewonnen und die Dänen überholt.
Anfang Februar hatte Novo-Chef Mike Doustdar die Börse mit einem trüben Ausblick auf 2026 geschockt: Der Konzern stellte wegen der zunehmenden Konkurrenz und belastet durch Preisdruck in diesem Jahr einen Umsatzrückgang von bis zu 13 Prozent in Aussicht. Novo Nordisk will seine Zahlen für das erste Quartal an diesem Mittwoch (6. Mai) vorlegen./tav/err/jha/he
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