Nachrichten Detail
Mon Jul 27 16:58:02 CEST 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Sinkende Ölpreise wegen neuer Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten haben am Montag an den US-Börsen nur den Standardwerten geholfen. Im Technologiesektor wirkte die Chipbranche im frühen Handel wegen neuer Sorgen vor Billigkonkurrenz aus China als Bremsklotz. Erholen konnten sich nur Tech-Werte aus der Software- und Internetbranche.
Eine erneute Feuerpause im Krieg zwischen den USA und dem Iran verhalf dem Leitindex Dow Jones Industrial zu einem Plus, das nach etwas mehr als einer Handelsstunde noch ein halbes Prozent auf 52.194 Punkte betrug. Er knüpfte damit an seine Kursgewinne vom vergangenen Freitag an.
Andere Indizes konnten ihre Anfangsgewinne nicht verteidigen: Der marktbreite S&P 500 sank zuletzt um 0,2 Prozent auf 7.398 Zähler. Vor allem machten sich die China-Sorgen an der Nasdaq bemerkbar. Der Nasdaq 100 verlor unter dem Gewicht der Chipwerte 1,1 Prozent auf 27.811 Punkte.
Im Technologiesektor droht die neue Börsenwoche ohnehin weiter unruhig und schwankungsreich zu bleiben. Denn in den kommenden Tagen stehen zahlreiche Quartalszahlen auf der Agenda, unter anderem von den Schwergewichten Microsoft , Meta und Apple . Hinzu kommt am Mittwoch die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed, auf die sich der Gesamtmarkt bereits vorbereitet.
Unter den Einzelwerten gehörten im Dow zwar einige Tech-Werte zu den Stützen, diese kamen mit Salesforce , Alphabet und Microsoft aber eher aus dem Software- und Internetsektor. Ganz anders sah das Bild bei Chipwerten aus. Nvidia war unter den "Magnificent 7" mit einem Kursrutsch um 4,2 Prozent das abgeschlagene Schlusslicht. Aktien weiterer Branchengrößen wie AMD und Micron büßten sogar bis zu 8,5 Prozent ein.
Zum Thema im Chipsektor wurden ein Bericht des Magazins "The Information" über eine beginnende Produktion von Immersions-DUV-Lithografiesystemen in China. Dieser drückte den Kurs des europäischen Chipindustrie-Ausrüsters ASML in Amsterdam mit mehr als acht Prozent ins Minus. Unter Anlegern geht die Befürchtung um, dass die Anlagen des Unternehmens mehr und mehr ersetzt werden könnten, wenn die Chinesen es schaffen, in eine Massenproduktion überzugehen.
Im Standardwertebereich waren die Aktien der Autobauer Ford und General Motors mit Kursgewinnen von zuletzt 0,5 respektive 2,1 Prozent auffällig. Jefferies empfahl beide am Montag zum Kauf wegen neuer Zuversicht des Analysten Philippe Houchois.
Um rund 40 Prozent sprangen die Anteile von Forte Biosciences hoch. Der Biotech-Konzern Argenx will das US-Unternehmen für 77 Dollar je Aktie oder insgesamt rund 2,2 Milliarden Dollar in bar erwerben, um seine Immonologie-Pipeline zu erweitern. Diesem Preis näherte sich der Forte-Kurs bis auf wenige Cent./tih/he
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
