Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

ROUNDUP/Aktien New York: Verluste vor langem Wochenende - August-Bilanz positiv

Fri Aug 29 17:20:37 CEST 2025

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach neuen Preissignalen aus den USA haben die New Yorker Börsen am Freitag etwas schwächer eröffnet. Die Kernrate des PCE-Deflators, der ein bevorzugtes Preismaß der US-Notenbank Fed ist, erfüllte mehr oder weniger die Erwartungen. Wie es hieß, macht es dies den Währungshütern mit Zinssenkungen nicht leicht. Der Preisdruck bleibt größer als erwünscht.

Vor dem verlängerten Wochenende war auch von Gewinnmitnahmen die Rede, weil am kommenden Montag in New York wegen eines Feiertags nicht gehandelt wird. Diese zeigten sich relativ ausgeprägt beim Technologie-Schwergewicht Nvidia . Gewinnmitnahmen seien auch gesund, zumal das Thema Künstliche Intelligenz (KI) vorerst etwas ausgereizt sei, sagte ein Marktbeobachter.

Nach etwas mehr als einer Handelsstunde sank der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,41 Prozent auf 45.450 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,74 Zähler auf 6.454 Zähler bergab. Der technologielastige Nasdaq 100 gab um 1,27 Prozent auf 23.403 Punkte nach.

Während die Woche moderate Verlust aufweist, kann die Freitagsschwäche der positiven Monatsbilanz wenig anhaben. Trotz eines sehr schwachen Beginns zeichnen sich im August für alle drei Indizes Gewinne zwischen 0,8 und drei Prozent ab.

Experten der Berenberg Bank glauben, dass das weitere Aufwärtspotenzial zumindest kurzfristig begrenzt bleibt. Verwiesen wurde auch auf die Saisonalität angesichts des anstehenden Monatswechsels. Laut dem IG-Markets-Experten Christian Henke fällt die Bilanz des Septembers "bekanntlich nicht allzu rosig aus", bevor dann im Oktober der "goldene Herbst" wieder einmal ein beeindruckendes Schlussquartal einleiten könnte.

Mehr und mehr wird auch hinterfragt, wie weit das Trendthema KI die sieben bedeutendsten US-Technologiewerte noch treiben kann. Unter diesen überwogen am Freitag denn auch die Verlierer: Während sich zuletzt nur Apple knapp über Wasser halten konnte, erwischte es die KI-Aktie schlechthin, Nvidia , umso deutlicher. Sie sackte um 3,5 Prozent ab und knüpfte so an die Schwäche an, die am Vortag nah am Rekordhoch eingeleitet wurde.

In den Software-, Chip- und IT-Sektoren, die den KI-Megatrend mitprägen, gab es vor dem Wochenende nochmals Quartalsbilanzen mit Licht und Schatten zu verarbeiten. Papiere des Halbleiterunternehmens Marvell Technology brachen belastet von einem enttäuschenden Umsatz im Geschäft mit Rechenzentren um 17 Prozent ab. Auch der Computerhersteller Dell enttäuschte mit seinen KI-Servern. Seine Aktien verloren neun Prozent.

Besser sah es für Affirm Holdings mit einem Kurssprung um 13 Prozent aus. Das Finanztechnologie-Unternehmen schaffte im vierten Geschäftsquartal dank seines deutlichen Umsatzwachstums den Sprung in die Gewinnzone. Adam Frisch vom Analysehaus Evercore ISI schrieb, die Zahlen erinnerten daran, welch umfangreiche Wachstumschancen von Affirm mit neuen Regionen, Produkten und Kunden noch nicht realisiert seien.

Den Papieren des Konstruktionssoftware-Anbieters Autodesk verhalf eine unerwartet gute Gewinnprognose zu einem fast sieben Prozent großen Plus. "Unserer Ansicht nach war dieser Quartalsbericht einer der saubersten, den wir bisher in dieser Berichtssaison im Bereich Apps und Software-as-a-Service gesehen haben", schrieb UBS-Expertin Taylor McGinnis.

Titel von SentinelOne profitierten mit einem Zuwachs von 4,5 Prozent von einem angehobenen Umsatzausblick. Das Cybersecurity-Unternehmen habe mit seinem jährlich wiederkehrenden Umsatz überzeugt, schrieb Fachmann Brian Essex von der US-Bank JPMorgan.

Ein Verlierer im Tech-Bereich waren die Aktien von Intel , die zwei Prozent verloren. Wie aus einem Dokument hervorgeht, will die US-Regierung eine bisher geltende Ausnahme von umfassenden Beschränkungen widerrufen, die dem Prozessorhersteller sowie seinen Branchenkonkurrenten SK Hynix und Samsung bislang den Verkauf von Halbleitern nach China ermöglicht.

Unter den Dow-Mitgliedern fiel neben Nvidia die vier Prozent schwächere Caterpillar-Aktie als größter Indexverlierer auf. Der Baumaschinenhersteller wird beim Thema Zölle skeptischer. Die damit einhergehenden Belastungen könnten größer sein als zunächst gedacht, hieß es./ajx/tih/he

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.