Nachrichten Detail
Thu Jan 15 15:20:02 CET 2026
Trennung von Apple Card beschert Goldman Sachs Gewinnsprung
NEW YORK - Die Abgabe des Geschäfts mit Apple-Kreditkarten an JPMorgan Case hat der US-Investmentbank Goldman Sachs Ende 2025 einen milliardenschweren Gewinnsprung eingebracht. Das Geldhaus löste im vierten Quartal Rückstellungen von fast 2,1 Milliarden US-Dollar (1,8 Mrd Euro) für mögliche Kreditausfälle auf, wie es am Donnerstag in New York mitteilte. Das Geschäft mit der Apple Card soll binnen zwei Jahren zur größten US-Bank JPMorgan wechseln.
ROUNDUP: Chiphersteller TSMC übertrifft Erwartungen - KI-Boom treibt Gewinn
TAIPEH - Der taiwanische Chip-Hersteller TSMC hat im vierten Quartal mit einem deutlichen Gewinnwachstum die Erwartungen übertroffen. Der Konzern profitierte dabei weiter von der starken Nachfrage nach Chips für Rechenzentren und dem Ausbau von leistungsstarken KI-Anwendungen. Der Nettogewinn stieg im vierten Quartal um 35 Prozent auf rund 506 Milliarden Taiwan-Dollar (rund 13,7 Mrd Euro), wie der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit deutlich weniger gerechnet, die TSMC-Aktie stieg im vorbörslichen US-Handel auf ein Rekordhoch. Auch Papiere von Branchenausrüstern zogen spürbar an.
AWS startet unabhängige EU-Cloud mit Milliarden-Investition
POTSDAM - Der US-amerikanische Internet-Gigant AWS hat eine neue, unabhängige Cloud für Europa in Betrieb genommen. Die Rechenzentren des Cloud-Angebots werden sich in Brandenburg befinden, kündigte die Amazon-Tochter im Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam an. AWS geht damit auf Befürchtungen ein, dass die US-Regierung unter Präsident Donald Trump amerikanische Cloud-Dienste ausspähen oder ungerechtfertigt abschalten könnte.
Drägerwerk will 2026 weiter zulegen nach überraschend starkem Jahr - Kurssprung
LÜBECK - Der Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Drägerwerk setzt im laufenden Jahr auf die zuletzt eingeworbenen Aufträge als Treiber für Umsatz und operativen Gewinn. Der Umsatz soll 2026 um 1,0 bis 5,0 Prozent zulegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag überraschend mit. Basis ist der 2025 erzielte Auftragseingang von fast 3,6 Milliarden Euro. Vom Umsatz sollen 2026 als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) 5,0 bis 7,5 Prozent bleiben. Im vergangenen Jahr erzielte Drägerwerk laut vorläufigen Zahlen fast 3,5 Milliarden Euro Umsatz und damit 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr.
ROUNDUP: 2025 zweitbestes Jahr bei Ausbau von Windrädern an Land in Deutschland
BERLIN - Der Ausbau von Windrädern an Land in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr deutlich beschleunigt. Die neu installierte Windenergieleistung wuchs nach Angaben von Branchenverbänden gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50 Prozent. Neu in Betrieb gingen 958 Windräder mit einer Leistung von insgesamt rund 5,2 Gigawatt. 2025 sei das zweitbeste Jahr beim Ausbau der Windenergie gewesen, teilten der Bundesverband Windenergie sowie der Verband VDMA Power Systems mit.
Einigung zum Abbau von 2.300 Jobs in Deutschland bei MAN
MÜNCHEN - Knapp zwei Monate nachdem der Bus- und Lastwagenhersteller MAN den Abbau von 2.300 Jobs in Deutschland angekündigt hat, gibt es eine Einigung mit der Arbeitnehmerseite. Unter anderem verspricht das zu Volkswagen gehörende Unternehmen, bis Ende 2030 fast eine Milliarde Euro in deutsche Standorte zu investieren. Zudem wurde eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2035 vereinbart, die - abhängig von der Entwicklung des Unternehmens - bis 2040 verlängert werden kann. Betriebsbedingte Kündigungen werden ausgeschlossen.
Richemont wächst im Weihnachtsquartal klar über Markterwartungen
GENF - Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat den Umsatz im wichtigen Weihnachtsquartal deutlich gesteigert. Die Markterwartungen wurden dabei klar übertroffen. Im dritten Quartal 2025/26 (per Ende Dezember) stieg der Umsatz um 4 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro, wie Richemont am Donnerstag mitteilte. In Lokalwährungen legten die Verkäufe sogar um 11 Prozent zu.
Windkraftausbau in Europa hinter Erwartungen
BRÜSSEL - Europa hinkt seinen Zielen für die Windenergie weiter deutlich hinterher. Verbandsangaben zufolge wurden auf dem Kontinent an Land und auf See nach ersten Schätzungen im vergangenen Jahr Windräder mit einer Gesamtleistung von 17 bis 18 Gigawatt (GW) errichtet. "Das ist deutlich unterhalb dessen, was Europa braucht", hieß es vom Verband WindEurope.
Thyssenkrupp Steel: IG Metall lehnt weiteren Stellenabbau ab
DÜSSELDORF/DUISBURG - In den Verhandlungen über eine Übernahme des Stahlherstellers Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) soll der indische Stahlkonzern Jindal laut einem Medienbericht weitere Kostensenkungen verlangen. Wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, soll Jindal auf größere Einsparungen dringen, als sie bislang von TKSE und IG Metall vereinbart wurden.
Weitere Meldungen
-VW verliert bei Transportern - Elektro-Bulli legt zu -Opel legt Comeback des Manta auf Eis -Es gibt fast doppelt so viele deutsche Gamesfirmen wie 2018 -Daimler Truck liefert 7.000 Militärlaster nach Frankreich -IPO: Energietechnik-Zulieferer Asta will im Frühjahr in Frankfurt an die Börse -ROUNDUP: Schranken für anzügliche KI-Bilder bei Musk-Chatbot Grok -ROUNDUP/Studie: In Deutschland fehlen 1,4 Millionen Wohnungen -Big-Tech-Konzerne bezahlen für Wikipedia-Nutzung -Verdi: Schwere Tarifverhandlung für Lufthansa-Bodenpersonal -IG Metall will Tarifforderung später stellen -Weinkonsum in Deutschland erneut gesunken -Drohender Konflikt: Lufthansa umfliegt Iran und Irak -Schweizer Wettbewerbshüter untersuchen Preispolitik von Microsoft -Gamesbranche wächst - doch Deutschland bleibt nur Nebenrolle -Minister will 'große Lösung' bei Düngeregeln -ROUNDUP/Jugendschutz bei E-Zigaretten: BGH prüft Alterskontrolle -ROUNDUP: Streit um Atommülltransporte in NRW geht in nächste Runde -Recht auf Reparatur kommt - Ersatzteile für Jahre gesichert -Krombacher hält mit Alkoholfrei-Varianten Bierabsatz stabil -ROUNDUP: Mehr Fleisch aus besseren Ställen - Staatliches Logo später -Urteil zu Flugausfall: Airline muss auch Provision erstatten -Nordzucker befürchtet trotz stabiler Kampagne hohe Verluste -Krause übernimmt bei Südwestmetall - Fokus auf Tarifrunde -Elf neue Routen bei Ryanair
Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
/jha
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
