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AKTIE IM FOKUS: Gewinnmitnahmen bei Micron - Gute Zahlen, hohe Investitionen

Thu Mar 19 17:36:53 CET 2026

NEW YORK (dpa-AFX) - Den Aktionären von Micron Technology haben gute Zahlen am Donnerstag nicht ausgereicht für eine Fortsetzung der Rally. Der Speicherchip-Experte reiht sich damit in eine Reihe von Unternehmen ein, die in Zeiten des KI-Megatrends hohe Investitionen ankündigten, was Anleger aber dann mit Kursverlusten quittierten. Zuletzt fielen die Aktien um fünf Prozent nach einer Rally, die sie binnen eines Jahres von unter 100 Dollar auf den Vortagsrekord von 471 Dollar getrieben hatte.

Anleger hatten in den vergangenen Monaten mit Micron und den Aktien von Speicherherstellern wie Seagate oder Western Digital auf den Trend hin zu mehr Rechenzentren gesetzt. Am Donnerstag reichten die Nachrichten aber nicht mehr aus, um diese Rally nach den Zahlen fortzusetzen. Micron hatte am Vorabend nach Börsenschluss überraschend gute Zahlen und Geschäftsziele vorgelegt. Die hohe Nachfrage erfordert aber auch steigende Ausgaben für den Ausbau der Produktion.

Experte Tom O'Malley von der britischen Barclays Bank sprach von einem "hervorragenden Quartal" und einem Ausblick, der geprägt sei von einer angespannten Angebots- und Nachfragesituation. Vivek Arya von der Bank of America schrieb, die Preise im Speicherbereich sollten länger sehr hoch bleiben. Melissa Weathers von der Deutschen Bank sah sich erinnert an Nvidia zum Start des KI-Booms im Jahr 2023.

Weathers zufolge macht sich aber die Sorge breit, dass der Zyklus im Speicherbereich seinem Höhepunkt nähert. Diese Ängste würden zusätzlich angeheizt davon, dass Micron im laufenden Geschäftsjahr mehr als 25 Milliarden Dollar investieren und im Jahr danach nochmals zehn Milliarden draufpacken will. Ähnliche Vorhaben waren zuletzt schon bei US-Technologiegrößen wie Alphabet oder Amazon am Markt nicht gut angekommen.

Kritisch äußerten sich Experten vor dem Hintergrund der Micron-Pläne auch zu den Aussichten für die Profitabilität. Vivek Arya von der Bank of America etwa schrieb, die Marge sei am Zenit, was das weitere Potenzial begrenze. Auch von der US-Bank JPMorgan gab es die Anmerkung, dass sich die Bruttomarge nicht weiterhin so rasant verbessern dürfte wie zuletzt./tih/jkr/jha/

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