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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Sun Mar 22 20:35:01 CET 2026

BASF-Chef: China-Investition lohnt sich später als geplant

FRANKFURT - Wenige Tage vor der Eröffnung eines neuen Chemiewerks in China räumt BASF-Chef Markus Kamieth ein, dass sich diese Milliardeninvestition für den Konzern später als geplant lohnen wird. "Wir starten in einem überversorgten Markt, in dem die Preise und Margen auf einem historisch niedrigen Niveau liegen", sagte Kamieth der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die Profitabilität wird in den ersten Jahren daher deutlich unter dem sein, was wir uns ursprünglich vorgestellt hatten."

Rheinmetall will Fregatten-Bau für Marine beschleunigen

HAMBURG - Der Rüstungskonzern Rheinmetall rechnet mit einem zügigen Neustart beim verspäteten Bau der Fregatten vom Typ F126 für die Marine. "Wir gehen davon aus, dass wir die Fregatte F126 im Sommer als Generalunternehmer unter Vertrag bekommen", sagte Tim Wagner, Chef der neu geschaffenen Division Maritime Systems bei Rheinmetall, der "Welt am Sonntag". "Wir wollen die Durchlaufzeiten beschleunigen und die erste der sechs geplanten Fregatten im zweiten Halbjahr 2031 abliefern." Es liefen Gespräche mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.

Pötsch bleibt VW-Chefkontrolleur - Und Chef der Holding Porsche SE

WOLFSBURG - Hans Dieter Pötsch soll oberster Kontrolleur des Volkswagen -Konzerns bleiben. Der Nominierungsausschuss des VW -Aufsichtsrats schlug den 74-Jährigen zur Wiederwahl vor, wie das Unternehmen mitteilte. Dieser Vorschlag wird dem Aufsichtsrat in seiner kommenden Sitzung vorgelegt, am 18. Juni soll die Hauptversammlung darüber entscheiden.

Hornbach Holding schafft eigene Jahresprognose

BORNHEIM/PFALZ - Der Baumarkt- und Baustoffkonzern Hornbach Holding hat im Geschäftsjahr 2025/2026 auf Basis vorläufiger Zahlen seine eigenen Ziele erreicht. Gestiegene Kosten machten sich aber im vierten Quartal beim Ergebnis bemerkbar. Der Umsatz sei im Geschäftsjahr um 3,8 Prozent auf 6,434 Milliarden Euro gestiegen, wie das SDax-Unternehmen am Freitagabend in Bornheim (Pfalz) mitteilte. Angepeilt hatte der Konzern einen Wert auf oder leicht über dem Vorjahresniveau von 6,2 Milliarden Euro.

1&1-Chef Dommermuth schließt Verkauf an Telefonica aus

BERLIN - Ralph Dommermuth hat Spekulationen über einen Verkauf des vierten deutschen Mobilfunknetzes 1&1 eine klare Absage erteilt. ?An den Gerüchten ist nichts dran, es gibt keinen Dialog mit Telefonica ", sagte der Gründer und Chef von United Internet und 1&1 in einem Interview mit "Welt am Sonntag". Einen Verkauf plane er nicht: "Mein Team und ich kämpfen seit vielen Jahren hart. Wir gehen einen steinigen Weg. Das machen wir nicht, um mittendrin die Schlüssel abzugeben.

Plötzliches Aus für BVB-Ikone: Kehl nicht mehr Sportdirektor

DORTMUND - Über seine Kaderplanungen für Borussia Dortmund durfte Sebastian Kehl nach der irren Aufholjagd gegen den Hamburger SV noch sprechen. Wenige Stunden später war die BVB-Clubikone am Sonntag seinen Job als Sportdirektor aber los. Nach 24 Jahren als Spieler und Funktionär muss der 46-Jährige Dortmund verlassen, und das sofort.

US-Geschworene: Musk schädigte Twitter-Aktionäre bewusst

SAN FRANCISCO - Tech-Milliardär Elon Musk hat in einem Prozess um sein Vorgehen bei der Übernahme von Twitter eine Niederlage erlitten. Geschworene eines Bezirksgerichts in San Francisco kamen zu dem Schluss, dass Musk im Jahr 2022 mit zwei irreführenden Äußerungen ein Wertpapiergesetz verletzt hatte. Da das den Aktienkurs drückte, könnte er verpflichtet werden, damaligen Anteilseignern eine hohe Wiedergutmachung zu zahlen. Musk äußerte sich zunächst nicht zu dem Urteil - er könnte dagegen in höherer Instanz in Berufung gehen.

United Airlines kürzt Flugplan wegen hoher Spritpreise

CHICAGO - Die US-Fluggesellschaft United Airlines kürzt nach dem drastischen Anstieg der Spritpreise durch den Iran-Krieg ihren Flugplan. Insgesamt würden rund fünf Prozent der für dieses Jahr geplanten Kapazitäten zeitweise stillgelegt, kündigte Firmenchef Scott Kirby an. United stelle sich aktuell darauf ein, dass der Erdölpreis auf 175 Dollar (151 Euro) pro Barrel steigen und nicht vor Ende 2027 unter die Marke von 100 Dollar (86 Euro) pro Barrel sinken werde. Zugleich sei möglich, dass es nicht so schlimm kommen werde, schränkte Kirby ein.

Beben bei Audi: Formel-1-Teamchef geht

NEUBURG AN DER DONAU - Das neue Formel-1-Werksteam von Audi muss sich schon nach zwei Saisonrennen einen neuen Teamchef suchen. Der Brite Jonathan Wheatley werde den Rennstall mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte der Autobauer mit. Mattia Binotto, Leiter des Formel-1-Projekts von Audi, werde nun auch die Aufgaben des Teamchefs übernehmen. Der 56-Jährige war auch schon Teamchef bei Ferrari und setzte seinerzeit die Trennung von Sebastian Vettel durch.

Weitere Meldungen

-Kreise: Reiche treibt umstrittene Solar-Pläne voran -Einzelhandel schrumpft - bald weniger als 300.000 Geschäfte -Social-Media-Verbot: BKA-Chef fordert Folgen für Plattformen -Warnstreik legt U-Bahn- und Busverkehr in Hamburg lahm -Bayern: Warnstreik im Nahverkehr geht zu Ende

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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