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Fri Feb 06 18:25:28 CET 2026
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Freitag mit Rückenwind aus den USA zugelegt. Nach der Nervosität vergangener Tage kehrte vor dem Wochenende wieder etwas Risikobereitschaft der Anleger an die Märkte zurück. Dies zeigte sich auch an anziehenden Kursen von Kryptowährungen. Zur Erholung trug bei, dass sich die Lage am Markt für Edelmetalle beruhigte.
Der EuroStoxx 50 baute seine Gewinne am Nachmittag aus, als die US-Börsen zur Erholung ansetzten. Der Eurozonen-Leitindex verabschiedete sich 1,23 Prozent höher bei 5.998,40 Punkten ins Wochenende. Seine Wochenbilanz wurde so mit 0,85 Prozent noch positiv. Die Marke von 6.000 Punkten, über der er am Dienstag seinen bisherigen Rekord von 6.073 Zählern aufgestellt hatte, konnte der Eurozonen-Leitindex im Tagesverlauf aber nur kurz wieder überwinden.
Außerhalb der Eurozone legte der britische Leitindex FTSE 100 um 0,59 Prozent auf 10.369,75 Punkte zu, während der Schweizer SMI um 0,27 Prozent auf 13.503,06 Punkte stieg. Auch diese beiden Indizes stehen unweit ihrer erst wenige Tage alten Bestmarken.
Auf Sektorebene waren vor allem Baustoffwerte gefragt. Hier stützte der Kurssprung um rund zehn Prozent bei Vinci . Der französische Infrastrukturkonzern hatte mit den Zahlen für das vergangene Jahr die Markterwartungen übertroffen. Analysten lobten besonders den freien Barmittelzufluss, der mit sieben Milliarden Euro überraschend hoch ausfiel.
Deutlich abgeschlagen war der Autosektor, wie ein Kursrutsch um drei Prozent beim Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts zeigt. Nach Volvo Cars am Vortag erlitt nun Stellantis einen heftigen Kurseinbruch. Die Titel des Mutterkonzerns von Marken wie Peugeot, Fiat, Opel und Chrysler brachen um mehr als 25 Prozent ein.
Stellantis schrieb wegen der US-Elektroauto-Kehrtwende rote Zahlen und strich die Dividende. Abschreibungen von fast 22 Milliarden Euro waren die Folge. Die Analysten von Jefferies sprachen von rekordhohen Belastungen im zweiten Halbjahr 2025. Dies färbte auch besonders deutlich auf die Titel des französischen Konkurrenten Renault ab: Ihr Kurs fiel um 3,3 Prozent. Bei deutschen Autobauern waren die Abgaben weniger stark.
Im insgesamt freundlichen Bankensektor schlossen zwei Branchenwerte mit Verlusten. Bei der UBS waren diese mit 0,4 Prozent weniger deutlich nach der Abstufung durch mehrere Analysten. 2,2 Prozent verloren derweil die Titel der Societe Generale , obwohl die französische Bank ein überraschend gutes Schlussquartal hinter sich hat und die Dividende aufstocken will. Neben einem enttäuschenden Handelsgeschäft war auch von Gewinnmitnahmen die Rede./tih/stw
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