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Tue Mar 17 18:56:42 CET 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Einen Tag vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed geht die Erholung am New Yorker Aktienmarkt in die Fortsetzung. Den Gewinnen stand nicht im Wege, dass im Iran-Krieg weiter keine Entspannung abzusehen ist und die Ölpreise wieder etwas anzogen. Vor diesem Hintergrund blieben Anleger am Dienstag aber vorsichtig. Der Schwung bei den Aktienkursen flachte im Verlauf wieder etwas ab.
Nach seinem früh erreichten Spitzenanstieg um ein Prozent legte der Leitindex Dow Jones Industrial etwas mehr als zwei Stunden vor Schluss noch um 0,4 Prozent auf 47.117 Punkte zu. Für den marktbreiten S&P 500 ging es mit 6.728 Zählern um 0,4 Prozent bergauf. Der technologielastige Nasdaq 100 schloss sich diesem Umfeld an mit einem Anstieg um 0,6 Prozent auf 24.803 Punkte.
Laut einem Marktbeobachter setzten die Anleger zwar nicht auf eine schnelle Lösung in dem Iran-Krieg, sie versuchten aber die aktuellen Spannungen auf der Suche nach einer Einstiegsgelegenheit auszublenden. Der Iran hat nämlich seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Persischen Golf intensiviert. Über den höheren Ölpreis bremst dies die Konjunkturhoffnung und verstärkt zugleich Inflationsgefahren.
Anleger schauen deshalb auch gespannt auf anstehende Zinsentscheide großer Notenbanken. "Die Tendenz geht eindeutig dahin, dass die Zentralbanken restriktiver agieren werden, als es die Märkte wünschen", sagte der Investmentchef Andrew Chorlton von M&G Investment Managers. Bei der Fed dürften die Anleger am Mittwoch vor allem die Pressekonferenz von Notenbankchef Jerome Powell im Blick haben, der bald sein Amt an den von US-Präsident Donald Trump nominierten Kevin Warsh übergeben soll.
Aktien von US-Banken waren vor dem Zinsentscheid auf Erholungskurs nach bisher schwachem Jahresverlauf, der zuletzt von Konjunktursorgen geprägt war. Im Kreditgeschäft könnten sie davon profitieren, wenn das Zinsniveau höher bleibt. Aus dem Dow verbuchten die Titel von Goldman Sachs ein Plus von 1,8 Prozent und unter den weiteren Großbanken war Morgan Stanley mit 2,2 Prozent Plus besonders gefragt.
Bei Nvidia war die Nachlese von Aussagen des Konzernchefs Jensen Huang auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz GTC nicht mehr verlockend, die Aktie trat mit einem Abschlag von 0,1 Prozent nahezu auf der Stelle. Experte Atif Malik von der Citigroup schrieb vom "beruhigenden Gefühl", dass der Chipkonzern bei Innovationen weiter den Takt vorgebe. Von solchen Aussagen können die Aktien nach ihrem Rekordlauf der vergangenen Jahre aber schon länger nicht mehr nachhaltig profitieren.
Im erweiterten Chipsektor profitierten die Titel von Qualcomm mit einem Anstieg um 1,9 Prozent von angekündigten Aktienrückkäufen. Für die Aktionäre als Belohnung hinzu kam noch eine angehobene Quartalsdividende.
Im Standardwerte-Bereich sorgte der angehobene Umsatzausblick auf das laufende Quartal bei der Fluggesellschaft Delta für ein Kursplus von sieben Prozent. Die Aktien trotzten damit den Ölpreis-Perspektiven, die sich im Kurs schon vor über einer Woche mit dem tiefsten Stand seit November bemerkbar gemacht hatten. Die Delta-Rally verbesserte auch die Stimmung bei Reisevermittlern wie Expedia und Booking , deren Anteilsscheine um bis zu fünf Prozent anzogen.
Mit dem Reisemarkt verbunden sind auch die Aktien von Uber . Sie gewannen fast sechs Prozent an Wert, nachdem der Fahrdienstvermittler und der Chipriese Nvidia einen Ausbau ihrer Kooperation für autonome Fahrzeuge bekannt gegeben hatten. Auch für den Uber-Konkurrenten Lyft ging es um mehr als fünf Prozent nach oben.
Die Titel des Pharmakonzerns Eli Lilly verloren 5,5 Prozent an Wert. Die Großbank HSBC hatte die Papiere abgestuft, weil sie pessimistischer auf den Markt mit Abnehmmitteln blickt. Beim Medizintechniker Align Technology zog eine Hochstufung durch Barclays dagegen einen Anstieg um fast fünf Prozent nach sich./tih/men
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