Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

Telekom-Chef warnt vor Pessimismus bei KI

Tue Sep 08 12:50:21 CEST 2026

KÖLN (dpa-AFX) - Telekom-Chef Tim Höttges warnt Deutschland und Europa vor einer pessimistischen Sicht auf Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI). "Wir stecken in einer Skepsisblase, die uns momentan aufhält", sagte der Manager bei der Digitalmesse Digital X in Köln. China sei bei dem Thema von Optimismus geprägt und im Silicon Valley der USA gebe es einen so großen Hunger auf neue Technologien wie er ihn noch nie erlebt habe. Beide Staaten kämen bei KI viel schneller voran als Deutschland.

Als Beispiel nannte er "Dark Factorys" in China - also Fabriken, in denen nur KI-Roboter arbeiten und kein Licht an ist. Die Produktivitätsvorteile solcher Fabriken seien groß. KI sei in der Produktion das Gehirn, so Höttges. "Wir müssen uns nicht über die Chinesen beschweren, wir müssen es selber machen."

Höttges bezeichnete KI "als das größte Geschenk". Deutschland und Europa könnten dadurch Softwarenachteile aufholen, die Produktivität erhöhen, Arbeitsabläufe neu organisieren und Kosten reduzieren. Menschen seien dabei weiterhin wichtig. "Ich bin der größte Optimist für KI, der hier auf dieser Messe rumläuft - das ist nicht nur Managementgelaber", sagte er.

KI-Antworten im Kundenservice

Als Beispiel für Vorteile der KI für eine Firma und für ihre Kunden nannte Höttges den Kundenservice. Inzwischen würden 60 Prozent der Kundenanfragen bei der Telekom durch KI-Assistenten beantwortet. "Das ist ein riesiger Gewinn." Den Kunden würde dank KI schneller geholfen und die Mitarbeiter hätten dadurch mehr Zeit, sich besser mit den anderen Kundenanfragen zu beschäftigen.

Er selbst nutze im Arbeitsalltag einen KI-Assistenten etwa für die Beantwortung von Mails. 80 Prozent der Mails, die ihn erreichten, beantworte er selbst. "Meine Sekretärin hat eigentlich wenig zu tun", sagte er augenzwinkernd.

Höttges gab aber zu bedenken, dass man beim Thema KI nicht naiv sein dürfe. "Am Ende des Tages muss KI uns Menschen dienen", sagte Höttges. "Und am Ende des Tages muss KI nicht nur ein paar große, gigantische amerikanische Konzerne zu noch mehr Profit führen."

Telekom nimmt EU-Ausschreibung ins Visier

Die Deutsche Telekom wird vermutlich bei einer Ausschreibung der EU für ein milliardenschweres KI-Rechenzentrum (AI-Gigafactory) mitmachen. "Wir arbeiten daran, eine Milliardeninvestition zu machen im Rahmen der europäischen Ausschreibung für eine Gigafactory." Die Telekom wäre bereit, mit den richtigen Rahmenbedingungen hier in Deutschland die richtige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. "Wir arbeiten intensivst, intensivst an dieser Ausschreibung und an dieser Bewerbung." Die Bewerbungsfrist laufe am 12. November ab./wdw/DP/jha

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.