Nachrichten Detail
Thu Oct 01 11:08:57 CEST 2026
(Neu: Kurs ins Minus gerutscht)
FRANKFURT/NEW YORK (dpa-AFX) - Viele Aktien aus dem europäischen Chipsektor haben am Donnerstag nicht nachhaltig von positiven Nachfragesignalen des US-Chipriesen Micron profitiert. Dieser hob zwar anfangs die Stimmung, doch am Gesamtmarkt prägten dann anziehende Ölpreise und weiter steigende Anleiherenditen das Börsen-Gesamtbild sehr negativ. Dem konnten sich die hiesigen Tech-Werte nicht entziehen, von denen viele ins Minus sackten.
Bei Micron treibt der KI-Boom die Geschäfte überraschend kräftig an, wie die nach US-Börsenschluss veröffentlichten Zahlen zeigten. Das US-Unternehmen überzeugte außerdem mit dem Ausblick, doch die Micron-Aktie selbst konnte davon auch nicht lange profitieren. Sie wurde vorbörslich zuletzt mit einem halben Prozent im Minus gehandelt, da es von Micron auch eine Warnung gab, dass steigende Kosten an der Marge zehrten.
"Der Speicherboom bei Micron wird nachhaltiger, aber auch teuer", kommentierte Marktbeobachter Stephen Innes die Profitabilitätsperspektive der Amerikaner. "Die Hoffnung, dass Microns Bilanz neue KI-Euphorie entfachen könnte, um den Markt von seiner Fixierung auf die Renditen abzulenken, ist nicht aufgegangen", sagte sein Kollege Jochen Stanzl von der Consorsbank. Micron bleibe der KI-Branche einen neuen Impuls schuldig.
Eine Zeit lang sah es in Indikationen so aus, als ob der technologielastige Leitindex Nasdaq 100 über der Marke von 30.800 Punkten einen erneuten Rekord verbuchen könnte, doch dies zerschlug sich dann mit einem nur noch moderat erwarteten Plus. Andere US-Chipwerte wie Nvidia , Marvell Technology , AMD oder Intel verblieben vorbörslich allerdings mit bis zu 1,5 Prozent in der Gewinnzone.
In Deutschland erreichten die Infineon -Titel früh ein Hoch seit Mitte August. Nach dem Anstieg um bis zu 3,5 Prozent mussten Anleger des Chipkonzerns aber zeitweise um all ihre Gewinne bangen. Zuletzt behaupteten die Titel ein moderates Plus von 0,6 Prozent. Es half dem Kurs auch kaum, dass der Konzern viel Hoffnung in eine neu eröffnete Fabrik in Thailand setzt.
Die Aktien der deutschen Branchenausrüster Aixtron , Suss Microtec , Jenoptik , PVA Tepla und des Waferherstellers Siltronic ruschten am Donnerstag allesamt deutlich ins Minus. Aixtron etwa kamen um 3,3 Prozent von ihrem zuvor erreichten Dreiwochenhoch zurück./tih/gl/mis
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
