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Thu Mar 19 21:31:23 CET 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - An den New Yorker Aktienmärkten hat sich die Angst vor einer weiteren Eskalation an den Energiemärkten am Donnerstag etwas gemäßigter gezeigt als zuvor in anderen Weltregionen. Kursverluste zeugten zwar auch in den USA von einer gewissen Nervosität, sie wurden aber zum Ende hin kleiner mit dem Ölpreis, der auch etwas von seinem hohen Niveau zurückkam. In Europa und Asien war die Beunruhigung größer gewesen, weil die Länder dort deutlicher von Öl- und Gasimporten abhängig sind.
Der Dow Jones Industrial hatte über weite Strecken mit bis zu einem Prozent im Minus gelegen, reduzierte seine Verluste dann aber im Späthandel noch auf 0,44 Prozent. Aus dem Handel ging der US-Leitindex bei 46.021,43 Punkten. Der marktbreite S&P 500 reduzierte seine Verluste mit 6.606,49 Punkten auf 0,27 Prozent. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es letztlich um 0,29 Prozent auf 24.355,28 Zähler bergab.
Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden. Deshalb und wegen angedrohter US-Vergeltung wuchs im Tagesverlauf unter Anlegern die Sorge, dass aus einem geopolitischen Krieg zunehmend ein Energiekrieg wird. Der Preis für ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent näherte sich am Vormittag zeitweise wieder der 120-Dollar-Marke, kam aber dann wieder auf gut 107 Dollar zurück.
Das Risiko einer Energiekrise - ähnlich wie 2022 nach dem russischen Überfall auf die Ukraine - ist laut einem Kommentar des LBBW-Strategen Frank Klumpp gewachsen. Historische Vergleiche zeigten, dass Börsenkorrekturen bei Terror- und Kriegsereignissen zumeist einige Monate andauerten, ehe eine Erholung einsetzt. Eine defensive Positionierung sei weiterhin angebracht.
Die Aktien von Micron Technology zollten nach Zahlen ihrem starken Lauf der vergangenen Monate Tribut mit einem Rückschlag, der am Ende 3,8 Prozent groß war. Der Speicherchip-Spezialist hatte überraschend gute Zahlen und Ziele vorgelegt. Wie zuletzt schon in anderen Fällen schmeckten den Anlegern hohe Ausgaben für den Ausbau der Produktion nicht.
Auffällig waren Bergbau- und Metallaktien, die unter sinkenden Preisen für ihre Materialien litten. Weil die Hoffnung auf sinkende Zinsen schwindet, fielen nicht nur die Gold- und Silberpreise deutlich, sondern auch die Preise von Industriemetallen. Aktien des Goldproduzenten Newmont Mining büßten fast sieben Prozent ein. Beim Aluminiumkonzern Alcoa betrug der Abschlag 8,7 Prozent.
Bei den in New York gehandelten Anteilsscheinen von Alibaba mussten die Anleger einen Kursrückgang um sieben Prozent verkraften. Der chinesische Technologieriese kam im vergangenen Quartal auf einen enttäuschend geringen Umsatzanstieg. Der Nettogewinn brach außerdem um gut zwei Drittel ein.
Es gab aber auch positive Ausnahmen, wozu die Aktien von Align Technology zählten. Sie zogen um 2,2 Prozent nach einem Bericht, wonach der aktivistische Investor Elliott eine bedeutende Beteiligung an dem Dentaltechnikunternehmen aufgebaut haben soll, an Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise.
Nach Monaten der Schwäche ist bei den Accenture-Aktien am Donnerstag KI-Fantasie aufgekommen. Die Titel des Unternehmensberaters erholten sich um 4,3 Prozent vom Tief seit fast sechs Jahren. Das Unternehmen will sein Arbeitsvolumen mit aufstrebenden Partnern aus dem KI-Bereich wie Anthropic, OpenAI oder Palantir verdoppeln.
Kursgewinne von 3,8 Prozent gab es zudem für die Rivian-Aktionäre . Der Fahrdienst-Vermittler Uber will bei dem Elektroauto-Entwickler einsteigen und bis zu 1,25 Milliarden Dollar investieren, um dessen Robotaxis auf seine Plattform zu bringen./tih/zb
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