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Tue Mar 24 17:03:54 CET 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag wenig verändert. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1596 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1572 (Montag: 1,1596) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8641 (0,8623) Euro.
Die Unsicherheit, wie es im Iran-Krieg weiter geht, bleibt hoch. Während US-Präsident Donald Trump trotz gegenteiliger Signale aus dem Iran Hoffnung auf ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Krieges verbreitet, gehen die Angriffe weiter.
Am Vortag hatte Trump angedrohte Angriffe auf iranische Kraftwerke verschoben und dies als Ergebnis "sehr guter und produktiver Gespräche über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten" bezeichnet. Allerdings hatte Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf dementiert, dass es Verhandlungen gegeben habe.
Ein baldiges Ende des Kriegs ist derzeit aber noch nicht in Sicht. Schließlich hat Trump weitere Truppen in die Region geschickt. "Die Risikoprämie am Ölmarkt, die gestern ausgepreist wurde, dürfte sich somit im Verlauf der Woche wieder langsam aufbauen, solange es nicht positive Nachrichten zu tatsächlichen Gesprächen gibt oder klar wird, dass diese Woche mehr Schiffe die Straße von Hormus passieren können", erklärte Volkmar Baur, Devisenexperte bei der Commerzbank. "Und da die Korrelation zwischen dem Ölpreis und dem Wechselkurs momentan recht hoch ist, spricht dies dafür, dass der Euro im Wochenverlauf eher unter Druck bleiben dürfte." Der Euro wurde durch den Krieg immer wieder belastet, da der Dollar als Weltreservewährung gesucht wurden und die USA über große Erdölvorkommen verfügen.
Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat im März nachgegeben. Während sich der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor eintrübte, hellte er sich für die Industrie trotz des Iran-Kriegs auf. "Doch die bessere Beurteilung könnte sogar mit dem Kriegsausbruch zusammenhängen", warnt Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank. "Wie einige von S&P Global befragte Unternehmen angaben, seien vorgezogene Einkäufe aufgrund befürchteter Lieferunterbrechungen vorgenommen worden, was den Auftragseingang verbessert habe."
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86541 (0,86420) britische Pfund, 183,91 (183,86) japanische Yen und 0,9145 (0,9124) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.424 Dollar. Das waren rund 18 Dollar mehr als am Vortag./jsl/jha/
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