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Wed Mar 25 00:36:30 CET 2026
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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Salzgitter haben ihre steile Talfahrt seit dem Nahost-Krieg am Montag nach der Bekanntgabe aktueller Geschäftszahlen des Stahlkonzerns fortgesetzt. Am Vormittag sackten die Papiere, die ab diesem Montag in den MDax aufgestiegen sind, zuletzt um 9,5 Prozent auf 32,34 Euro ab. Damit unterschritten sie die einfache 200-Tage-Linie, die als Indikator für den längerfristigen Trend angesehen wird.
Seit Ausbruch des Iran-Konflikts Ende Februar summiert sich das Kursminus nun bereits auf mehr als 40 Prozent. Mitte Februar waren die Papiere des Stahlherstellers noch auf ein Hoch seit Dezember 2018 geklettert. Da hatte Salzgitter mitgeteilt, den Dessauer Spezialisten für Sicherheitsstahl Thyrolf & Uhle zu übernehmen, um seine Kompetenzen in der Verteidigung zu erweitern.
Der Konzern konnte seine Verluste im abgelaufenen Jahr 2025 reduzieren. Unter dem Strich standen minus 69,8 Millionen Euro zu Buche, nach einem Fehlbetrag von 347,9 Millionen Euro im Jahr zuvor. Damals war das Ergebnis noch von hohen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Restrukturierungskosten geprägt gewesen. Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro je Aktie erhalten.
Die jüngste Performance der Salzgitter-Papiere ähnelt weiterhin jener des Rohstoffsektors. Der Stoxx Europe 600 Basic Resources ist im europäischen Branchentableau mit minus 18 Prozent der größte Verlierer der ersten drei Kriegswochen und büßte am Montag weitere 3,3 Prozent an Wert ein. Dazu trugen erneut steigende Ölpreise und die damit verbundene Aussicht auf eine schwächere Konjunktur bei.
Am Montag reagierten die Ölpreise auf das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran. Trump hatte mit der Zerstörung von Energieanlagen im Iran gedroht, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und "ohne Drohungen" öffnen. Der Iran reagierte unmittelbar und drohte mit der vollständigen Schließung der Straße von Hormus, falls die USA iranische Kraftwerke angreifen sollten. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran hat sich Brent-Rohöl um etwa 57 Prozent verteuert./edh/ag/nas
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