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Wed Mar 25 13:22:30 CET 2026
WILHELMSHAVEN (dpa-AFX) - Mehr als 13 Jahre nach seinem Start soll Deutschlands einziger Tiefwasserhafen, der JadeWeserPort in Wilhelmshaven, um ein neues Terminal erweitert werden. "Es wird ein Multipurpose-Terminal", sagte Holger Banik, Geschäftsführer der niedersächsischen Hafeninfrastrukturgesellschaft NPorts, bei einem Pressegespräch. An diesem Mehrzweck-Terminal sollen künftig etwa Bauteile für Windkraftanlagen, Autos und auch militärische Transporte umgeschlagen werden können. Auch für den Containerumschlag soll dieser neue Hafenteil nutzbar sein, sagte Banik.
Die Pläne für eine solche Hafenerweiterung nördlich des bestehenden Containerterminals gibt es schon länger - vorangetrieben wurden sie zuletzt von der Mosolf Gruppe, die als Logistikdienstleister in Wilhelmshaven Fahrzeuge umschlägt. In einem nun von NPorts vorgestellten Perspektivpapier werden die Pläne konkreter.
Demnach soll die Kaje des JadeWeserPorts für das neue Terminal um rund 900 Meter nach Norden erweitert werden. Dazu müsste der Schlepperhafen dort zurückgebaut und das Gelände aufgespült werden. NPorts will nun mit den Bauplanungen beginnen, noch fehlen aber Genehmigungen und Finanzierung. NPorts schätzt die Baukosten auf 700 Millionen bis eine Milliarde Euro.
JadeWeserPort schlägt erstmals eine Million Container um
Im vergangenen Jahr hatte der JadeWeserPort erstmals seit seiner Eröffnung die Marke von einer Million umgeschlagener Standardcontainer (TEU) überschritten. "Dieses Jahr werden wir noch mehr Umschlag dort erwarten", sagte Banik. Zwischen 1,5 und 1,8 Millionen TEU seien für 2026 möglich.
Voll ausgelastet ist der JadeWeserPort damit allerdings weiterhin nicht. Innerhalb von fünf Jahren, so das ehrgeizige Ziel bei Betriebsbeginn 2012, sollte die Kapazität des Hafens mit rund 2,7 Millionen TEU komplett ausgelastet sein. Allein durch Automatisierung lasse sich der Containerumschlag auf dem bestehenden Hafengelände auf bis zu 4,0 Millionen TEU erhöhen, sagte Banik.
Dennoch sieht der NPorts-Geschäftsführer Bedarf für ein weiteres Terminal. "Wenn man eine Entwicklung in Häfen haben will, muss man in Vorleistung gehen und Infrastruktur bauen." Auch für den Ausbau der Windkraft auf See brauche es zusätzliche Umschlagsflächen für Komponenten, betonte Banik.
Gasimportterminal soll 2027 gebaut werden
Bevor der JadeWeserPort erweitert wird, steht in Wilhelmshaven noch ein anderes Großprojekt an. Schon im kommenden Jahr soll der Bau des größten deutschen Gasimportterminals beginnen. Der sogenannte Anleger für verflüssigte Gase (AVG) soll Wilhelmshaven zu einer Drehscheibe für den Import von klimafreundlichen Gasen machen. Die beiden schwimmenden LNG-Terminals sollen durch dieses landgebundene Terminal abgelöst werden.
Der 1,6 Kilometer lange Anleger mit sechs Schiffsliegeplätzen soll in die Jade gebaut werden - möglich sei eine Erweiterung auf acht Liegeplätze, hieß es. Noch sei aber die Finanzierung von 650 Millionen Euro nicht gesichert, sagt Banik. Geplant sei, dass der Bund und das Land Niedersachsen je 275 Millionen Euro investieren, 100 Millionen Euro sollen über Kredite finanziert werden./len/DP/stw
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