Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

ROUNDUP: Samsung verdient dank hoher Chip-Nachfrage operativ so viel wie nie

Thu Jan 08 11:10:10 CET 2026

SEOUL (dpa-AFX) - Samsung hat im vierten Quartal dank der hohen Nachfrage nach Speicherchips infolge des KI-Booms operativ so viel verdient wie noch nie in einem Vierteljahresabschnitt. Der Betriebsgewinn habe sich ersten Eckdaten zufolge auf rund 20 Billionen Won (rund 11,8 Milliarden Euro) mehr als verdreifacht, wie der südkoreanische Technologiekonzern am Donnerstag in Seoul mitteilte. Der Umsatz stieg um 23 Prozent auf 93 Billionen Won und damit ebenfalls auf ein Rekordniveau. Damit übertraf Samsung sowohl beim Erlös als auch beim operativen Gewinn die Durchschnittsprognose der Experten; einige Analysten hatten allerdings bereits mit einem Gewinn in dieser Größenordnung gerechnet.

Im frühen Handel an der Börse in Seoul kletterte die Aktie zunächst auf ein Rekordhoch von 144.500 Won; danach setzten aber Gewinnmitnahmen ein und ging mit einem Abschlag von einem Prozent aus dem Handel. Die Erwartungen an die Ergebnisentwicklung von Samsung sind in den vergangenen Wochen bereits kräftig gestiegen. Seit Jahresbeginn gewann die Aktie 16 Prozent an Wert. In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Aktienkurs um fast 150 Prozent.

Wegen der wohl weiter steigenden Preise für Speicherchips raten einige Experten wie der KB-Securities-Analyst Jeff Kim dazu, Rückschläge bei der Aktie für den Einstieg zu nutzen. Das Betriebsergebnis habe zwar die Durchschnittsprognose der Analysten übertroffen, sei aber nach den zuletzt guten Nachrichten von Samsung für viele keine Überraschung mehr gewesen.

Nach den starken Preissteigerungen im vierten Quartal erwartet der Branchenexperte, dass die Preise für Speicherchips im ersten Quartal 2026 noch weiter steigen werden. Die Gewinne dürften sich daher wohl noch erhöhen. Mit Robotern, selbstfahrenden Autos und KI hätten sich neue Nachfragebereiche eröffnet. Für Analyst Jung In Yun von Fibonacci Asset Management Global kamen die Gewinnmitnahmen nicht überraschend, da das Ergebnis zwar sehr stark ausgefallen ist, aber im Rahmen der zuletzt schon gestiegenen Erwartungen lag.

Samsung nannte wie üblich bei der Vorlage der Eckdaten keine Details zum Ergebnis oder dazu, wie der Gewinnanstieg zustande gekommen ist. Dies wird am 29. Januar veröffentlicht.

Samsung Electronics ist einer der führenden Produzenten für Speicherchips weltweit: Zusammen mit dem heimischen Rivalen SK Hynix und dem US-Konzern Micron dominiert Samsung den Markt für DRAM-Chips.

Zu Beginn des KI-Booms hinkte der südkoreanische Konzern der technologischen Entwicklung hinterher; zuletzt konnte Samsung aber aufholen bei sogenannten HBM-Chips (High Bandwidth Memory), bei denen mehrere DRAM-Chips gestapelt werden. Zuletzt überzeugte der Konzern laut Branchenexperten mit seinen HBM4-Chips, also der jüngsten Generation der KI-Beschleuniger.

Mit dem Kursanstieg in diesem Jahr verringerten die Samsung-Papiere ihren Performance-Rückstand zum KI-Vorreiter Nvidia und dem Smartphone-Rivalen Apple . Aktien von Samsung hatten sich seit dem Sommer mehr als verdoppelt und damit besser als die Amerikaner entwickelt, hinken mittelfristig aber weiter deutlich hinter diesen her.

So konnte der Samsung-Kurs in den vergangenen fünf Jahren nur um knapp 60 Prozent zulegen, während sich die Apple-Papiere in diesem Zeitraum verdoppelt haben. Bei Nvidia summiert sich der Anstieg auf mehr als 1.300 Prozent - der Börsenwert des größten Profiteurs des Booms um die Künstliche Intelligenz hat sich demzufolge mehr als vervierzehnfacht.

In puncto Marktkapitalisierung ist Samsung im Vergleich zu den US-Technologieriesen weiter ein kleines Licht. Der südkoreanische Konzern kommt nach dem jüngsten Kursanstieg auf umgerechnet knapp 570 Milliarden Dollar (rund 490 Mrd Euro). Damit kommen aktuell acht US-Technologietitel auf einen deutlich höheren Börsenwert als Samsung.

Mit 4,6 Billionen Dollar ist Nvidia derzeit das wertvollste Unternehmen der Welt, rund 700 Milliarden Dollar vor Google-Mutter Alphabet . Auf Rang drei und vier folgen Apple (3,85 Billionen) und Microsoft (3,6 Billionen)./zb/err/mis

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.