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Mon Jan 19 05:23:54 CET 2026
BERLIN/MESCHEDE/KREUZTAL (dpa-AFX) - Der drastische Rückgang des Bierabsatzes in Deutschland passt nach Ansicht des Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung zu einem gesellschaftlichen Trend. "Gerade bei vielen jüngeren Menschen sehen wir einen bewussteren Umgang mit Gesundheit. Alkohol spielt für einen wachsenden Teil keine oder nur noch eine untergeordnete Rolle", sagte Hendrik Streeck der Deutschen Presse-Agentur.
Das sei aus medizinischer Sicht grundsätzlich zu begrüßen. "Alkohol ist kein harmloses Genussmittel, sondern kann eine Vielzahl schwerer Erkrankungen auslösen - von Krebs bis hin zu Herz-Kreislauf-Problemen." Jeder Schritt hin zu weniger Konsum sei deshalb ein Gewinn für die Gesundheit. Ein großer Teil der Jugendlichen trinke heute keinen oder nur sehr selten Alkohol. Zugleich gebe es eine kleinere Gruppe, die sich nach wie vor regelmäßig in den Rausch trinkt.
"Das ist ein echtes Problem, weil größere Mengen Alkohol in jungen Jahren erhebliche Folgen für die körperliche und insbesondere die neurologische Entwicklung haben können - und weil sich junge Körper an hohe Alkoholmengen schneller gewöhnen", sagt Streeck. Deshalb seien hier alle gefragt: Eltern, das soziale Umfeld, Schulen, auch Influencer in den sozialen Medien.
Streeck: Begleitetes Trinken zügig abzuschaffen
Streeck sieht auch Handlungsbedarf der Politik. "Aus meiner Sicht gehört dazu, das begleitete Trinken zügig abzuschaffen." Alkohol sei ein Gesundheitsrisiko gerade für Heranwachsende, "und so sollten wir damit auch umgehen".
Der Bundesrat hatte Ende September 2025 auf Initiative mehrerer Länder eine Entschließung gefasst. Damit forderte er die Bundesregierung auf, im Jugendschutzgesetz eine Ausnahme zu streichen, die 14- und 15-Jährigen Alkohol in Begleitung einer erwachsenen "sorgeberechtigten Person" erlaubt.
Jugendliche dürfen regulär ab 16 Jahren Bier, Wein und Sekt kaufen und trinken. In der Begleitung einer "sorgeberechtigten Person" ist es aber schon ab 14 Jahren erlaubt - auch in Gaststätten oder in der Öffentlichkeit.
Die Großbrauereien Veltins und Krombacher haben bei ihren Bilanzen für das Jahr 2025 von einem drastischen Rückgang beim Konsum von alkoholhaltigem Bier in Deutschland berichtet. Beide Brauer wollen ihr Angebot an alkoholfreien Bieren ausbauen. Veltins schätzt den Rückgang im deutschen Biermarkt 2025 auf mehr als sechs Prozent und damit auf ein bisher nicht gekanntes Ausmaß. Krombacher zählte eine deutlich gesunkene Kaufbereitschaft für alkoholhaltige Getränke, gedämpfte Konsumstimmung und Probleme der Gastronomie auf./vd/DP/zb
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