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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 25.03.2026 - 17.00 Uhr

Wed Mar 25 17:05:02 CET 2026

ROUNDUP/Lagarde: Werden nicht zögern, notfalls zu handeln

FRANKFURT - EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat die Bereitschaft der Notenbank zum Handeln betont, sollten steigende Energiepreise infolge des Iran-Kriegs die Inflation stark nach oben treiben. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) sei bereit, die Geldpolitik "bei Bedarf auf jeder Sitzung anzupassen", sagte Lagarde bei einer Veranstaltung in Frankfurt. Es gebe "Gründe zur Wachsamkeit".

ROUNDUP/Ifo: Iran-Krieg sorgt für Stimmungsdämpfer in der deutschen Wirtschaft

MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im März wegen des Iran-Kriegs deutlich verschlechtert. Das Ifo-Geschäftsklima fiel um 2,0 Punkte auf 86,4 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut am Mittwoch in München mitteilte. Der Rückgang war von Analysten in etwa erwartet worden. Nach dem Stimmungsdämpfer gehen Ökonomen von einem vorläufigen Ende der konjunkturellen Erholung in Deutschland aus.

ROUNDUP/Klingbeils Reform-Agenda: 'Wird uns Mut abverlangen'

BERLIN - Es könnten harte Zeiten auf Deutschland zukommen, wenn man der Bundesregierung gerade zuhört: Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, das ganze Land sei gerade "brutal herausgefordert", sagt Vizekanzler Lars Klingbeil. Mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) hat der SPD-Chef vereinbart, in den nächsten Wochen ein großes Reformpaket zu schnüren. Das Ziel: raus aus der Wirtschaftsflaute, raus aus der Lethargie, Deutschland stärker machen.

ROUNDUP 2/15-Punkte-Plan: Hoffen auf Verhandlungen im Iran-Konflikt

WASHINGTON/TEHERAN/TEL AVIV - Im Iran-Krieg laufen Bemühungen zu einer Beendigung des Konflikts auf dem Verhandlungsweg. Die USA und der Iran stehen pakistanischen Sicherheitskreisen zufolge über ein mögliches Kriegsende in Kontakt. In dieser Woche seien zwischen beiden Konfliktparteien bereits zweimal Vorschläge übermittelt worden, hieß es. Auch Ägypten sei in Bemühungen involviert, den Krieg zu beenden. Teheran dementiert allerdings jegliche Art von Verhandlungen mit den USA vehement.

Merz gelassen trotz Klagedrohung zu Sondervermögen

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Verwendung des milliardenschweren Sondervermögens verteidigt und sich in Bezug auf Klageandrohungen gelassen gezeigt. Er lese die Berichte der Forschungsinstitute, sagte Merz in einer Regierungsbefragung im Bundestag. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln und dem Münchner Ifo-Institut sind große Teile der Mittel des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität zweckentfremdet worden.

Schwacher Jahresbeginn für die Baubranche

WIESBADEN - Das Jahr 2026 hat für die Baubranche in Deutschland mit einem Auftragsminus begonnen. Bereinigt um Preissteigerungen (real) verbuchte das Bauhauptgewerbe im Januar 5,1 Prozent weniger Aufträge als im Dezember 2025, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Immobilienpreise steigen 2025 erstmals seit drei Jahren

WIESBADEN - Die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland haben zugelegt. Im vierten Quartal 2025 lagen die Preise für Wohnimmobilien hierzulande durchschnittlich um 3,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Damit stiegen die Wohnimmobilienpreise in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zum fünften Mal in Folge verglichen mit dem jeweiligen Vorjahresquartal.

Großbritannien: Inflation verharrt auf 3 Prozent

LONDON - In Großbritannien hat sich die Inflation im Februar wie erwartet nicht verändert. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich wie im Monat zuvor um 3,0 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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