Nachrichten Detail
Fri Oct 23 17:05:27 CEST 2026
ROUNDUP/Eurozone: Schwache französische Wirtschaft belastet Unternehmensstimmung
LONDON - Belastet vom Inflationsdruck und von den Sorgen um den französischen Staatshaushalt hat sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im Oktober überraschend deutlich eingetrübt. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone fiel im Monatsvergleich um 1,2 Punkte auf 51,9 Punkte, wie S&P am Freitag in London nach einer ersten Schätzung mitteilte.
USA: Michigan-Konsumklima verschlechtert sich überraschend nur minimal
MICHIGAN - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Oktober unerwartet nur minimal eingetrübt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel laut der am Freitag veröffentlichten zweiten Schätzung um lediglich 0,1 Punkte auf 48,0 Zähler. Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der erste Schätzung in Höhe von 46,3 Punkten und damit mit einem Rutsch nach unten gerechnet.
Großbritannien: Unternehmensstimmung hellt sich unerwartet auf
LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen Großbritanniens hat sich im Oktober überraschend verbessert. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global stieg im Vergleich zum Vormonat um 1,1 Punkte auf 53,1 Punkte, wie S&P am Freitag in London laut einer ersten Schätzung mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit Februar. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang auf 51,7 Punkte erwartet. Der Indikator signalisiert weiter Wachstum, da er über der Schwelle von 50 Punkten liegt.
ROUNDUP 3: Israel will Westjordanland nach Angriff abriegeln
RAMALLAH/TEL AVIV - Nach einem Angriff im Westjordanland mit zwei getöteten Soldaten kurz vor der Parlamentswahl in Israel hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Abriegelung des Palästinensergebiets in Aussicht gestellt. Netanjahu habe Israels Sicherheitskräfte angewiesen, sich auf die Abriegelung des gesamten Westjordanlands im Laufe des Tages vorzubereiten, hieß es in einer Mitteilung seines Büros. Gemeint ist, dass alle Übergänge zu dem Palästinensergebiet geschlossen werden.
Kiew: Starlink bleibt trotz Trump-Wort gedrosselt
KIEW - Entgegen der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump läuft das Starlink-Satelliteninternet in der Ukraine nach Kiewer Militärangaben weiter gedrosselt. Das berichteten mehrere ukrainische Medien unter Berufung auf Quellen im Verteidigungsministerium. "Eine Bestätigung, dass die Drosselung aufgehoben wurde, gib es bislang nicht", hieß es.
ROUNDUP: Erneut Handelsschiff vor Rumänien von Drohne getroffen
CONSTANTA/BUKAREST - Vor der rumänischen Schwarzmeerküste unweit der Grenze zur Ukraine ist nach Angaben von Rumäniens Präsident Nicusor Dan erneut ein Handelsschiff von einer Drohne getroffen worden. Ein Seemann sei ums Leben gekommen, neun seien gerettet worden, berichteten mehrere rumänische Medien unter Berufung auf die für die Rettungsaktionen zuständige Schifffahrtsbehörde in der Hafenstadt Constanta. Nach drei weiteren vermissten Seeleuten werde gesucht. Das Schiff sei gekentert und drohe zu sinken, berichtete das Innenministerium in Bukarest.
Putin: Sind bereit zu Gesprächen mit USA und Ukraine
MOSKAU - Nach einem Gespräch mit US-Unterhändler Steve Witkoff über ein Ende des Ukraine-Kriegs zeigt sich Kremlchef Wladimir Putin verhandlungsbereit. "Wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere dreiseitigen Kontakte wieder aufzunehmen", sagte Putin dem kremlnahen Korrespondenten des Staatsfernsehens, Pawel Sarubin, mit Blick auf frühere Gespräche mit US- und ukrainischen Vertretern.
Japan: Inflation verstärkt sich weiter
TOKIO - Die Inflation in Japan hat sich im September wie erwartet weiter verstärkt. Die Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln legten um 2,1 Prozent im Jahresvergleich zu, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Der Wert liegt damit über dem Ziel der Bank of Japan von zwei Prozent. Im Vormonat hatte die Jahresrate noch bei 1,7 Prozent gelegen. Analysten hatten für September im Schnitt 2,1 Prozent erwartet.
ROUNDUP/Deutschland: Auftragsboom für Bauhauptgewerbe im August
WIESBADEN - Mehrere Großaufträge haben im August die Auftragsbücher der Bauunternehmen gefüllt. Bereinigt um Preissteigerungen sowie um Kalender- und Saisoneffekte lagen die Bestellungen fast ein Viertel (23,0 Prozent) über dem Wert aus dem Juli, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Einen derart steilen Anstieg habe es noch nie seit Einführung der Statistik im Jahr 1991 gegeben.
Deutschland: Hohe Zinsen drücken Kaufpreise in Metropolen, Mieten steigen
FRANKFURT - Stark gestiegene Kreditzinsen drücken dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge die Immobilienpreise in Metropolen, während die Mieten kräftig steigen. Im dritten Quartal kosteten Wohnungen in den sieben größten Städten Deutschlands fast ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor und Häuser 2,3 Prozent weniger, wie eine Studie des IW zeigt. Besonders stark fielen demnach die Preise in Stuttgart mit 3,9 Prozent, Berlin mit 2,0 Prozent und in Köln mit 1,3 Prozent.
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
/la
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