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Thu Apr 16 05:45:18 CEST 2026
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Heimische Industrie und Forschungseinrichtungen holen ihren Rückstand bei der Entwicklung digitaler Technologien allmählich auf. Im vergangenen Jahr hat die Zahl veröffentlichter Digital-Patentanmeldungen aus Deutschland um über 12 Prozent auf insgesamt 5.051 zugenommen, wie das Patent- und Markenamt (DPMA) in München mitteilte. Deutsche Anmelder lagen damit auf Rang fünf hinter den USA, China, Südkorea und Japan. Stark vertreten: der Technologiekonzern Bosch.
Noch stärker als die deutschen Patentanmeldungen in den digitalen Schlüsseltechnologien legten allerdings diejenigen aus China mit einem Plus von gut 14 Prozent zu.
USA und China weit vorn
"Der positive Trend bei digitalen Schlüsseltechnologien macht Hoffnung, dass wir die zukünftigen Märkte mitprägen können", sagte DPMA-Präsidentin Eva Schewior. In absoluten Zahlen ist der Rückstand auf die beiden führenden Nationen USA und China nach wie vor groß: 2025 wurden über 15.000 Digital-Patentanmeldungen aus den USA veröffentlicht, aus China über 10.000. Weniger groß ist der Abstand zu Südkorea (5.707 veröffentlichte Anmeldungen) und Japan (5.266).
Anlass der Veröffentlichung ist die bevorstehende Hannover Messe, die am kommenden Montag ihre Pforten öffnet. Die Zahlen geben nicht den allerneuesten Stand wider, da Patentanmeldungen erst nach einer Frist von 18 Monaten veröffentlicht werden.
Bosch bei Computertechnik auf dem vierten Platz
Besonders stark war der Zuwachs deutscher Anmelder laut DPMA im Technologiefeld "Computertechnik", zu dem unter anderem Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zählen. Top-Anmelder war der südkoreanische Samsung -Konzern vor Microsoft und dem chinesischen Unternehmen Huawei. Auf Rang vier lag mit Bosch ein deutsches Unternehmen.
Neben "Computertechnik" wertete die Münchner Bundesbehörde die veröffentlichten Patentanmeldungen mit Wirkung für Deutschland in "digitaler Kommunikationstechnik", bei "Halbleitern", "audiovisueller Technik" und "Datenverarbeitung für betriebswirtschaftliche Zwecke" aus. Dabei flossen sowohl die Zahlen des Deutschen als auch des benachbarten Europäischen Patentamts ein, doppelte Patentanmeldungen zogen die Autoren der Berechnungen ab./cho/DP/zb
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