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Sun Feb 01 10:16:00 CET 2026
WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass sich Kuba in den angespannten Beziehungen und vor dem Hintergrund seiner schlechten wirtschaftlichen Lage um Deeskalation mit den Vereinigten Staaten bemühen wird. Es müsse nicht zu einer humanitären Krise kommen, sagte Trump vor Journalisten auf einem Flug nach Florida.
Das Land würde wahrscheinlich auf die USA zukommen und einen Deal machen wollen. "Ich glaube, wir werden mit Kuba einen Deal aushandeln." Die Situation für Kuba sei wirklich schlecht, so Trump. "Sie haben kein Geld. Sie haben kein Öl." Er sagte zudem, man beginne, mit Kuba zu reden. Details ließ Trump offen.
Die USA hatten am Vortag den Druck auf den sozialistischen Karibikstaat massiv erhöht. Trump drohte Öllieferanten Kubas mit Zusatzzöllen, um die Energieversorgung des Karibikstaats zu schwächen. Die Zusatzzölle können auf Waren erhoben werden, die aus jenen Ländern in die Vereinigten Staaten importiert werden, von denen Kuba sein Öl bezieht. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez verurteilte in einem Post auf X diese "neue Eskalation der USA gegen Kuba" aufs Schärfste. Mexiko warnte vor einer humanitären Krise großen Ausmaßes auf der Karibikinsel.
Zusatzzölle könnten Kubas Wirtschaft kollabieren lassen
Die seit Jahrzehnten angespannten Beziehungen zwischen Havanna und Washington haben sich seit Trumps Amtsantritt vor einem Jahr nochmals deutlich verschlechtert. Trump wirft der Regierung der Karibikinsel vor, den USA zu schaden - und könnte die ohnehin schon angeschlagene kubanische Wirtschaft mit einem Stopp der Öllieferungen aus dem Ausland faktisch vollends zusammenbrechen lassen.
Auf Kuba kommt es wegen des maroden Zustands des Stromnetzes und des Erdölmangels immer wieder zu Blackouts. Oft fällt für 12 oder mehr Stunden am Tag der Strom aus. Die Karibikinsel steckt aktuell in einer ihrer schwersten Wirtschaftskrisen seit dem Sieg der Revolution unter Fidel Castro im Jahr 1959./rin/DP/zb
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