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Tue May 12 19:08:59 CEST 2026
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die verfahrene Lage im Iran-Konflikt hat den EuroStoxx 50 am Dienstag stark belastet. Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hängt nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump am seidenen Faden, nachdem der Vorschlag des Irans zur Beendigung des Kriegs bei diesem auf Unverständnis gestoßen war.
Der Leitindex der Eurozone verlor 1,48 Prozent auf 5.808,45 Punkte. Als Belastung kamen die weiter anziehenden Ölpreise und der überraschend starke Anstieg der Inflation in den USA im April hinzu.
Außerhalb der Eurozone präsentierten sich die Börsen robuster. So legte der SMI in Zürich um 0,14 Prozent auf 13.119,53 Punkte zu. Der britische FTSE 100 ("Footsie") gab geringfügig auf 10.265,32 Punkte nach. An beiden Handelsplätzen stützten defensive Schwergewichte die Kurse.
Die unsichere Lage spiegelte sich auch im ZEW-Index wider. Dieser habe sich im Mai zwar leicht erholt, stellte Robin Winkler, Deutschland-Chefvolkswirt der Deutschen Bank fest. Gleichwohl seien die Konjunkturerwartungen der Analysten weiterhin deutlich schlechter als vor Ausbruch des Iran-Krieges. Der militärische Konflikt habe die Wachstumserwartungen für die nächsten Monate mehr oder weniger zunichtegemacht.
Von der Zuspitzung der Lage am Persischen Golf profitierten einmal mehr die Ölwerte , die in dem schwachen Gesamtmarkt nur leicht nachgaben. Die defensiven Pharmawerte gewannen sogar. Hier legten Bayer an der EuroStoxx-Spitze um 3,7 Prozent zu. Gute Geschäfte rund um Soja- und Maissaatgut sowie das laufende Sparprogramm hatten dem Unternehmen zu einem überraschend starken Jahresstart verholfen.
Am EuroStoxx-Ende sackten Prosus um mehr als sechs Prozent ab. Analyst Andrew Ross von der britischen Investmentbank Barclays verwies auf einen Management-Brief an die Aktionäre. Im Mittelpunkt stehe dabei eine Warnung, was das operative Ergebnis der Essenliefertochter iFood im Jahr 2027 betreffe. Unter Anlegern sei darüber zwar schon debattiert worden, doch das Ausmaß der Kürzung sei beachtlich.
Im Telekomsektor sackten Vodafone als Schlusslicht im "Footsie" um gut sieben Prozent ab. Quartalszahlen des Konzerns hatten für Enttäuschung gesorgt. Die Analysten von Bernstein bemängelten die schwache operative Entwicklung. Im Deutschland-Geschäft sei die geringe Dynamik im Geschäftskundenbereich aufgefallen.
Gut kamen die Halbjahreszahlen von Imperial Brands an. Die Analysten von Jefferies sprachen von einem im Rahmen der Erwartungen liegenden Zahlenwerk. Sie bestätigten ihre Kaufempfehlung und verwiesen auf die günstige Bewertung der Aktien. Die Papiere gewannen fast vier Prozent./la/he
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